Jahresbericht 2010
Jahresbericht 2010 der KAB St. Sophia
Vorgetragen vom Schriftführer Dieter Helmig
auf der Jahreshauptversammlung am 05.Februar 2011
Liebe Frauen und Männer unserer KAB St. Sophia Stockum
Mit dem Besuch Vorabendmesse haben wir unsere Satzungsgemäß einberufene Generalversammlung begonnen. Auf unserer diesjährigen Generalversammlung werden wir die anstehenden Ehrungen und Wahlen vornehmen, sowie die Berichte des Kassierers und des Schriftführers vernehmen und das Programm für 2011 vorstellen.
An dieser Stelle möchte ich Ihnen und uns das Erlebte aus dem Jahr 2010 vortragen.
An dieser Stelle sei noch bemerkt. Im Stiel und der Gestaltung des Jahresberichtes, habe ich mich sehr an die von meinem Vorgänger mit stetem Erfolg erarbeiteten Berichte orientiert. Dies gilt als Dank an meinen Vorgänger Albert Rüthers.
Samstag, den 30. Januar 2010
Zur Generalversammlung hatten wir alle Mitglieder fristgerecht eingeladen.
81 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und trafen sich nach der Vorabendmesse im Pfarrheim.
Vorsitzender Werner Köster konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Generalversammlung teilnehmen, und so übernahm Dirk Benning die Moderation.
Er begrüßte die Anwesenden Mitglieder und Gäste und forderte die Anwesenden auf, der Toten zu gedenken.
Reinhard Bergmann erklärte nach seinen Grußworten die Notwendigkeit der Abstimmung über die Satzungsänderung, der alle Mitglieder zustimmten.
Nach einem Imbiss sahen wir einen Film über die Arbeit der Christian Workers Movement in Sri Lanka und hörten die Berichte des Schriftführers und Kassierers.
Dem Vorstand wurde auf Bitte der Kassenprüfer Entlastung erteilt.
Bei den Vorstandwahlen wurden alle zur Wahl stehenden Posten besetzt.
Nach den Wahlen ehrten wir unsere verdienten Mitglieder.
Das Programm für das Jahr wurde mit der Bitte um eine rege Teilnahme vorgestellt und von den Mitgliedern angenommen. Bevor wir dann noch in gemütlicher Runde den Abend ausklingen ließen, zeigten wir Fotos von den Veranstaltungen 2009.
Rosenmontag, den 21. Februar 2010
Am Rosenmontagsumzug durch die Werner Innenstadt beteiligten sich 24 große und kleine Karnevalisten.
Nachdem am Sonntag die ersten Taschen mit Kamelle und anderen Wurfmaterialien gefüllt wurden, wurde am Montagmorgen der Mottowagen (Karnevalistische Arbeitswichtel in Bewegung) mit den restlichen Wurfmaterial beladen und nach Werne zum Hagen, dem Startpunkt des Umzugs gebracht.
Pünktlich um 14:11 Uhr setze sich der Karnevalistische Lindwurm in Bewegung und schlängelte sich durch die mit ca. 25.000 Besuchern gesäumte Werner Innenstadt.
Während des gut 3 stündlichen Rosenmontagszuges wurden von den Arbeitswichteln 100 kg Kamelle und ca. 4.500 Artikel an die Zuschauer verteilt.
Sonntag, den 21. Februar 2010
Die KAB St. Sophia Stockum bot in Zusammenarbeit mit der Schwimmabteilung des TV Werne am 21. Februar einen Ausflug ins Sauerland an.
36 Wintersportler meldeten sich zu der Fahrt ins Skigebiet Bödefeld Hunau an.
Um 09:00Uhr starteten wir ab der Sparkasse in Stockum. Auf dem Weg ins Skigebiet wurden die Schneemengen entlang der Wegstrecke immer größer, so dass wir am Ski- und Rodelhang in Bödefeld eine Schneehöhe von gut einem Meter vorfanden. Also beste Bedingungen zum Rodeln und Skifahren.
Um halb eins gab es am Bus frisch zubereitete Heißwürstchen im Brötchen mit kalten und warmen Getränken für Groß und Klein.
Nach einer zweiten Runde auf dem Ski- und Rodelhang trafen wir uns gegen halb vier wieder am Bus zur Rückreise. Erstmal wurde sich aber noch mal an den leckeren Heißwürstchen oder den von den Frauen gebacken Kuchen für die Rückreise gestärkt.
Ohne Verletzungen aber reichlich müde kamen alle Teilnehmer gegen 17:30 Uhr wohlbehalten in Stockum wieder an.
Dienstag, den 16. März 2010
Am 16. März bot unsere KAB einen Informationsabend mit Bürgermeister Lothar Christ an. Circa 40 Interessierte kamen ins Pfarrheim um sich über Ortsentwicklung und den Strukturwandel zu informieren. Herr Christ berichtete über die Aktuellen Themen und stellte sich im Anschluss den Fragen der Bürger und Bürgerinnen.
Samstag, den 20. März 2010
Wie in den vergangenen Jahren so luden wir am 20. März gemeinsam mit der Kolpingfamilie zum Einkehrtag. Pfarrer Hense begleitete uns durch den Einkehrtag.
Sonntag, den 13. Mai 2010
Zum Maigang der KAB kamen wegen des nicht ganz schönen Wetters, nur 25 Wanderer. Mit warmer Kleidung ging es Richtung Kanal, am Tiebaum entlang zum Hafen der RWE. Unterwegs konnten die angesiedelten Urrinder bestaunt werden. Am Hafen legten wir eine Rast ein. Die bereitstehenden Stärkungen wurden gerne angenommen.
Gegen 15:00 Uhr kamen wir wieder am Kirchplatz an. Dort hatten die Organisatoren die Räume der alten Bücherei für die Wanderer hergerichtet. Bei leckerem Grillgut mit Salaten und warmen und kalten Getränken feierten wir noch einen gemütlichen Ausklang des Maigangs.
Freitag, den 04. Juni 2010
Am 04. Juni feierte die KAB Stockum das traditionelle Pergolafest im Pergolagarten.
Für das 35. Pergolafest beschloss der Vorstand die Werbung für das Fest zu verbessern. Ein Grafiker wurde beauftragt ein neues Werbebanner und entsprechende Plakate zu entwerfen. die verbesserte Werbung kam bei den Stockumer Bürgern gut an, und so fanden viele Familien den Weg zum Pergolagarten.
Morgens wurden von fleißigen Helfern die Spielstände, das Karrusell sowie der Grill und Getränkestand aufgebaut. Die Kindergartenkinder konnten, wie es schon Tradition geworden ist, am Morgen die ersten Probefahrten im Karussell genießen.
Am Nachmittag füllte sich die Festwiese und an den Spielständen versuchten die Kinder ihr Glück. Viel Freude hatten die Kleinen im Karussell welches die Kinder kostenlos nutzen konnten.
Auch am Waffel, und Pommesstand drängten sich die Besucher um sich zu stärken.
Am Abend genossen dann die Erwachsenen den schönen Sommerabend bei Grillwurst und einem Glas Bier.
Ein besonderer Dank gilt all den fleißigen Helfern, ohne die das Fest nicht stattfinden könnte.
Dienstag, den 07. Juli 2010
Am 07.Juli besuchte die KAB Stockum die Landesgartenschau in Bad Essen. Pünktlich um 08:00 Uhr fuhren wir ab der Sparkasse in Stockum zur Landesgartenschau im Schlossgarten von Schloss Ippenburg.
Eingebettet in eine Wiesen- und Parklandschaft der Hunteniederung liegt das Schloss Ippenburg das sich seit mehr als 600 Jahren im Besitz der Familie von dem Busche-Ippenburg befindet. Größtenteils werden die 100 Zimmer von den drei auf dem Schloss lebenden Generationen der Familie bewohnt. Zum Betrieb, der von Phillip Freiherr von dem Busche bewirtschaftet wird, gehören 300 Hektar Acker und 330 Hektar Wald. Mehrmals im Jahr öffnet Schloss Ippenburg seine Tore für Veranstaltungen und Gartenshows.
Im letzten Jahr fand vom 23.04. bis zum 17.10. die Landesgartenschau auf dem Schlossgelände statt.
In den verschiedensten Gärten, vom Küchengarten, dem Kraut- und Rübengarten bis hin zum Rosengarten, haben fleißige Gärtner die Gärten gestaltet. Schon in den vergangenen Jahren hatte die Baronin Viktoria von dem Busche angefangen auf dem Schlossgelände alte Kulturen in den eigens angelegten Gärten zu bewahren und weiter zu kultivieren.
Während der gut 2 stündigen Führung erklärte uns unsere Gästeführerin worauf die Gärtner bei der Gestaltung der über 35 verschiedenen Gärten geachtet hatten. So gab es Gärten, die mit Ihrer Rot Weisen Farbgebung an die Liebe erinnern. Besonders auf die Harmonie der Farbgestaltung wurde viel Wert gelegt,
Nach der informativen Führung gab es im Gastronomiezelt für die Teilnehmer ein Mittagessen und die Möglichkeit in den aufgestellten Liegen und Sesseln sich zu erholen.
Im Anschluss an den Besuch der Landesgartenschau fuhren wir nach Lübbecke um die dort ansässige Privatbrauerei Barre zu besichtigen. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1842. Seitdem wurde ständig in das Unternehmen investiert und mit dem Bekenntnis zur Qualität, zur Region und dem Schutz der natürlichen Ressourcen modernisiert. Heute hat die mittelständige Brauerei einen Bierausstoß von ca. 160.000 Hektoliter in den verschiedenen Biersorten und Gebinden.
Etwa 36% der Abfüllung fällt auf die Fassabfüllung, welches die intensive Zusammenarbeit mit der Gastronomie bekräftigt.
Nach einem Rundgang durch die Brauerei wurden uns die verschiedenen Biersorten zur Verkostung angeboten.
In dem von alten Brauereimeistern geschaffenen Brauereimuseum konnte die Geschichte der Brauerei und der Bierherstellung bestaunt werden.
Gegen 18:00 Uhr traten wir den Heimweg an.
Sonntag, den 11. Juli 2010
Die für den 11. Juli geplante Radwallfahrt nach Telgte wurde wegen zu hoher Außentemperaturen abgesagt.
Sonntag, den 12. September 2010
Die Tagesradtour 2010 fand am 12. September statt. Auch hier hatten sich die Organisatoren etwas Neues einfallen lassen. Um allen die Möglichkeit zu bieten an der Tagesradtour teil zu nehmen, wurden zwei Routen angeboten. Eine etwas kürzere, für all jene die noch nicht, oder nicht mehr die ganze Strecke fahren konnten und eine längere Tour.
Beide Gruppen trafen sich mittags bei der Familie Heuser, wo man bei Kaffee und Kuchen eine Rast einlegte.
Gemeinsam radelten beide Gruppen die letzte Etappe der Tagesstour.
Bei der Familie Hoppe feierten wir dann einen gemütlichen Abschluss mit leckerem Grillgut, selbst gemachten Salaten und gekühlten Getränken.
Sonntag, den 03. Oktober 2010
Am 3. Oktober feierten die Gemeindemitglieder das weite Erntedankfest auf dem Hof der Familie Schulze Kalthoff. Nach dem am Samstag das Zelt und der Altar aufgebaut, sowie der Hof hergerichtet wurde, kamen am Sonntag wieder viele Gläubige zum Erntedankmesse. Gestaltet wurde sie wieder von den einzelnen Vereinen und Gruppierungen in unserer Gemeinde. Nach der Messe blieben viele um sich bei einem Imbiss zu unterhalten.
Auch hier gilt allen Helfern und der Familie Schulze Kalthoff unser Dank.
Samstag, den 06. November 2010
beteiligte sich unsere KAB St. Sophia an der alljährlichen vom Stadtverband Werne vorbereiteten „ALTKLEIDERSAMMLUNG“, deren Erlös für das Berufbildungswerk der KAB in Menteroda und für die Fischereigenossenschaft in Sri Lanka verwendet wird. Unsere KAB holte aus 7 Stockumer Sammelbezirken die Altkleider ab, die bei Maria Frieden in Container verpackt wurden.
Donnerstag den 11. November 2010
Am Donnerstag den 11. November luden wir unsere Mitglieder zu einem Besinnungsabend mit Pfarrer Karl Heinz Hense ein. 20 Interessierte hörten den Ausführungen über das Leben Jesu Christi in seiner Zeit zu und diskutierten über das Gehörte.
Samstag, den 20. November 2010
waren die Mitglieder unserer KAB aufgerufen den Kirchplatz und die Anlagen vom Laub zu befreien. Leider kamen nur 10 Erwachsene und 4 Kinder dem Aufruf nach. Zudem hatte sich in diesem Jahr besonders viel Laub angesammelt, so dass nicht alles bis zum Mittag beseitigt war. Mit einer Grillwurst und einer Stärkung vom Pastor, bedankten wir uns bei den unermüdlichen Helfern.
Sonntag, den 06 Dezember 2010
kam der Nikolaus, wie in jedem Jahr ins Pfarrheim, und beglückte die Kinder miet einer Tüte voller Süßigkeiten. Bevor der Nikolaus kam wurden Lieder gesungen und Gedichte vorgetragen. Ohne Scheu kamen die Kinder zum Nikolaus und unterhielten sich mit ihm. Mit dem Lied „Nikolaus ist ein guter Mann…“ wurde er verabschiedet. Die gut vorbereitete Nikolausfeier stimmte alle Teilnehmer, Großeltern, Eltern, Enkelkinder und Kinder auf die Advent,- und Weihnachtszeit ein.
Sonntag, den 19. Dezember 2010
Zum ersten Winterzauber luden die Organisatoren die Mitglieder der KAB Stockum am 19. Dezember auf den Hof der Familie Hönnemann ein.
Der Hof wurde durch Lichterketten, Kerzen und offene Feuerstellen in eine gemütliche Atmosphäre erleuchtet. Der zuvor reichlich gefallene Schnee rundete das Bild eines winterlich, adventlichen Nachmittag ab.
Bei leichtem Schneefall kamen circa 80 Mitglieder und Freunde der KAB um bei Glühwein, Punsch und heißen Kakao ein paar schöne Stunde zu verleben.
Mit selbstgebackenen Plätzchen, süßen Brezeln und Grillwurst war auch für den Hunger gesorgt.
Für die Kinder gab es als Weihnachtsüberraschung eine Brezel und eine Strickmütze gegen die Kälte.
Samstag, den 08. Januar 2011
am 08. Januar besuchten die Sternsinger unserer KAB die Familien in den Bauernschaften. Mit dem Fahrer THEO Schlierkamp fuhren sie von Haus zu Haus und sangen das Lied der hl. drei Könige.
Das erste mal als Sternsinger waren Ralf Klaes und Jürgen Struwe unterwegs. A
Ein besonderer Besuch führte sie, wie in jedem Jahr, zu den im Heimathaus „Alter Bahnhof“ versammelten Mitgliedern des Heimatvereins, die zu Ihrem „Drei Königs- Kaffeetrinken“ gekommen waren.
Der ansehnliche gesammelte Geldbetrag wurde der Pfarrei zur Weiterleitung an das Missionswerk in Aachen übergeben.
Sonntag, den 09. Januar 2011
besuchten 130 Stockumer das in Herbern aufgeführte plattdeutsche Theaterstück „De Schelm vom Mühlenbrok. Dieter Helmig hatte die Eintrittskarten besorgt. ( 6,- Euro). Seit Jahrzehnten führt die Laienspielerschar der KAB Herbern in der Weihnachtszeit ein plattdeutsches Stück in der Aula der „Theodor Fontane Hauptschule“ auf. Alle Laienschauspieler verstanden es meisterhaft, die Zuhörer mit ihrer plattdeutschen Aussprache zu begeistern. Besonderen Applaus bekamen die erstmals auftretenden Schauspieler.
Liebe Mitglieder der KAB
Vergessen haben wir nicht, unsere KRANKEN regelmäßig zu besuchen – Unseren Jubilaren mit einem Geschenk für ihre Treue zu unserer Gemeinschaft zu danken – unseren Verstorbenen erwiesen wir während der Trauerfeier unsere letzte Ehre.
Damit diese Dienste reibungslos stattfinden konnten, war es erforderlich, dass unser Vorstand mit allen Vertrauensleuten jederzeit bereit waren, ein jeder auf seine Art, tatkräftig mitzuwirken. Aber auch die vielfältige Unterstützung von den Mitgliedern trat dazu bei das wir auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken können.
Hierfür gilt allen, Akteuren und Teilnehmern unser ganz besondere D a n k.
Unser Aller Wunsch für das kommende Jahr 2 0 11 soll es sein, gesund und munter zu bleiben, um an dem vielfältigen Gemeindeleben teilnehmen zu können.
Dies wünschen wir Euch und Euren Familien
Dieter Helmig
Schriftführer
Jahresbericht 2009
Jahresbericht 2009 der KAB St. Sophia
Vorgetragen vom Schriftführer Albert Rüthers
auf der Jahreshauptversammlung am 30.Januar 2010
Liebe Frauen und Männer unserer KAB St. Sophia Stockum
Nach dem Besuch der Abendmesse haben wir uns hier versammelt, um das Vereinleben unserer KAB für das Jahr 2010 zu planen. Zunächst jedoch erfahren wir, was wir gemeinsam seit der letzten JHV, dem 31.01.2009 erlebt haben.
Samstag, den 31. Januar 2009
Der Einladung zur Jahreshauptversammlung entsprechend waren 75 Frauen und Männer nach dem Besuch der Abendmesse hier ins Pfarrheim gekommen um zum einen Rückschau auf das Jahr 2008 zu halten, und um zum anderen, die Planung unserer Aktivitäten für das Jahr 2009 zu erfahren.
Vorsitzender Werner Köster begrüßte uns alle, und unsere Bezirkssekretärin Heike Honauer, die uns die für das Jahr 2009 erforderlichen Betragserhöhungen erläuterte und begründete.
Im weiteren Verlauf der Versammlung hörten wir die Jahresberichte des Schriftführers und Kassierers. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt und von allen Versammlungsteilnehmern für das kommende Jahr wiedergewählt.
Nach der Ehrung verdienter Mitglieder wurde uns das Jahresprogramm unserer Gemeinschaft für 2009 vorgestellt und erläutert. Diesem Programm entsprechend gestalten wir unsere Arbeit für 2009, worüber ich Ihnen nachfolgend berichte.
Rosenmontag, den 23. Februar 2009
hatte die Werner Karnevalsgesellschaft 30 Gruppen für den Rosenmontagsumzug durch die Innenstadt von Werne mobilisiert. Bei sonnigem Wetter säumten zahlreiche Zuschauer den Weg der originell und sehenswert ausgestatteten Wagen und Fußgängergruppen und jubelten dem Prinzenpaar zu.
Mit dabei waren 25 bunt verkleidete Karnevalisten unserer KAB mit Kindern und einem Proviantwagen, von dem aus reichlich Süßigkeiten in die Menge geworfen wurden.
Dieser Wagen trug die Überschrift. „ Karnevalistische Arbeiterwichtel in Bewegung „
Der Karnevalsumzug in Werne war für alle Teilnehmer, seien es die aktiven Karnevalisten, oder die Zuschauer am Wegesrand, eine gelungene Sache.
Samstag, den 21. März 2009
wurden alle Mitglieder unserer KAB und der Stockumer KOLPINGFAMILIE, wie in den Vorjahren, zum Einkehrtag in der Woche vor der Karwoche eingeladen. Franz Heitbaum begrüßte die18 Teilnehmer und bat Pater Suitbert von den Kapuzinern aus Werne, zu uns zu sprechen. Er berichtete uns zunächst aus dem Leben des heiligen Franziskus, nach dem der Orden der FRANZISKANER benannt ist. Der heilige Franziskus widmete sich unter anderem den Aussätzigen, und führte ein Leben in Buße. Als „Bruder immer froh“ wie er genannt wurde, gründete er Klöster in der Gemeinschaft der „Minderbrüder“.
Mit seiner Schwester, der heiligen Klara, gründete er einen Orden für weibliche Mitglieder. Im Jahre 1223 schuf Franziskus als erster eine Krippe.
1224 wurde er stigmatisiert und starb am 03.12.1226 in PORTIUKULA im Alter von 64 Jahren.
Das Kapuzinerkloster in Werne feierte im Jahr 2009 sein 350 jähriges Bestehen, u. a. mit einem eigens zu diesem Anlass in der Freilichtbühne Werne aufgeführten Stück aus dem Leben und Wirken der Kapuziner in Werne.
Dienstag, den 31. März 2009
kam Dr. Heinrich Brückmann aus Werne zu uns und berichtete über das neue Erbschaftsrecht, die Vorsorgeverfügung und die Patientenverfügung.
Er verstand es, die an sich „trockene“ Materie Verständlich zu vermitteln. Wir wurden über die „gesetzliche“ Erbfolge, und über die individuell bestimmte Erbfolge aufzuklären. Dabei ging er auf die Voraussetzungen ein, wie ein „gültiges“ Testament verfasst wird, und wie es aufzubewahren ist. Des Weiteren erläuterte er uns den Begriff des Pflichtteils. Er riet uns, rechtzeitig eine Vorsorge, - und Patientenverfügung für den Fall einer schweren Krankheit zu hinterlegen.
Dr. Brückmann beantwortete uns ausführlich und verständlich alle an ihn gestellten Fragen zum Thema des Abends.
Dienstag, den 28. April 2009
Berichtete unser Vorstandsmitglied Dirk Benning zum gestellten Thema:
Der Energieausweis für bestehende Gebäude.
Anhand einer Präsentation erklärte er uns, wer und wann jemand einen Energieausweis benötigt. Für Neubauten ist schon bei der Planung eine Energieberechnung nötig. Bei der Fertigstellung des Gebäudes, ist die Vorlage des Energiepasses erforderlich.
Für ältere Gebäude ist beim Verkauf desselben, oder der Neuvermietung die Erstellung eines Energiepasses vorgeschrieben.
Anhand eines Diagramms erläuterte er, welche Ersparnismöglichkeiten bei welchen Maßnahmen möglich sind.
Sonntag, den 03. Mai 2009
nach dem Hochamt, gegen 10:30 Uhr machten sich 18 Eltern mit Ihren Kindern startklar zum Maigang. Ihr Weg Ihr Weg führte Sie durch den DAHL bis zur Familie Mangels im Stiegenkamp. Hier rasteten die Maigänger eine Weile. Nachdem Sie Berliner und selbstgebackene Muffins sowie Mettwürstchen und Käse genossen hatten, machten sich die Wanderer wieder auf den Rückweg nach Stockum.
In Stockum angekommen, verbrachten sie den Rest des Tages bei der Familie Hönnemann im Garten beim Grillen.
Sonntag, den 24. Mai 2009
begann unsere diesjährige Familienradtour um 14:30 Uhr am Bürgerhaus und hatte den Reiterhof GRIPSHÖVER in Lenklar zum Ziel.
Dort angekommen, stiegen die Kinder vom Fahrradsattel in den Pferdesattel, während die Erwachsennen Vom Reiterstübchen aus ihren Kindern beim Reiten zuschauten, und den international bekannten Reiterhof in Augenschein nahmen. Nach dem Reiten spendierte die KAB den jungen Reitern noch eine Portion Pommes mit Getränk.
Erst gegen 18:00 Uhr verließen alle Teilnehmer den Reiterhof und radelten gen Stockum, wo sie gegen 19:00 Uhr wohlbehalten nach einem sonnigen Tag ankamen.
Freitag, den 05. Juni 2009
wurde wie seit 1971 im Seniorengarten bei gutem Wetter das traditionelle PERGOLAFEST gefeiert. Unsere Kinder erlebten einen vergnüglichen Nachmittag. Die Kleinen beim Karussell fahren, die etwas Größeren versuchten ihr Glück beim Armbrustschießen, oder bei der Spielbank, und bekamen zur Belohnung entsprechende Preise. Für alle Festteilnehmer wurden Pommes, Grillwürstchen und kühle Getränke zubereitet.
Zum Dämmerschoppen kamen mal eben die älteren Gäste zu einem Bier zur PERGOLA.
Dienstag, den 07. Juli 2009
war Franz-Josef Nordhaus aus Hamm, unser langjähriger Bezirkssekretär, gekommen, um uns und der Kolpingfamilie von seinen Erlebnissen auf dem Jakobusweg zu berichten. Pfarrer Dreier lenkte den Reisebus mit den Pilgern in die Region von SANTIAGO DE COMPOSTELLA. Um die Urkunde über die Teilnahme als Fußgänger auf den Jakobusweg zu erhalten, wanderten die Wallfahrer, so auch Franz-Josef Nordhaus, die letzten 150 Kilometer zu fuß, bis zum Jakobusgrab in Santiago.
Die gezeigten Dias, mit entsprechenden Erläuterungen, vermittelten uns einen Eindruck von den Beschwerden des Pilgerweges. Aus dem Buch von Harpe Kerkeling, „Ich bin dann mal Weg“, der diesen Weg ebenfalls zu Fuß gegangen ist, zitierte Franz-Josef Nordhaus einige für Ihn, und uns interessante Passagen.
" Jahresfahrt vom 07. bis 09. August 2009 nach Bad Sobernheim
Alle zwei Jahre organisiert unsere KAB eine mehrtägige Busreise. In diesem Jahr fuhren 26 Reisende unserer KAB mit der Fa. Wiewel und dessen Busfahrer Thomas Harbeck zum Weingut "TULLIUS“ bei Bad Sobernheim. Wir wohnten im Gästehaus des Weingutes verkosteten drei verschiedene Weinsorten. Ein Tagesausflug führte uns in die Kaiserstadt SPEYER. Der Reiseführer machte uns mit der Geschichte der Kaiserstadt bekannt, die seit dem 7. Jhdt. Bischofssitz ist. Wir besichtigten den Kaiserdom von Speyer und den mittelalterlichen "Judenhof“.
Auf der Rückfahrt von Bad Sobernheim fuhren wir durch das lang gestreckte "Simmerbachtal“ über die landschaftlich schön gelegene Hunsrück Höhenstraße zur Moselstadt " BERNKASTEL KUES“. Nach einer ausgedehnten Stadtbesichtigung fuhren wir bei herrlichem Sommerwetter das Moseltal entlang, durch Dörfer mit gepflegten Fachwerkhäusern und stolzen Burgen in umfangreichen Weinbergen.
Nach 975 gefahrenen Kilometern kamen wir nach 3 erlebnisreichen Tagen, wohlbehalten in Stockum an.
Sonntag, den 19. Juli 2009
Sei dem Jahr 1991 fährt unsere KAB mit dem Fahrrad zum Gnadenbild der „schmerzhaften Mutter von Telgte“. So starteten auch in diesem Jahr, am 12. Juli 12 Radlerinnen und Radler von stockum in Richtung Telgte.
Unterwegs nahmen sie im Pastorat von St. Regina von Drensteinfurt das Frühstück ein, und gelangten nach einer weiteren Pause im Tiergarten bei Wolbeck gegen 09:30 Uhr in Telgte an.
Nach der Teilnahme am Festhochamt trafen sich die „Wallfahrer“ zum vorbestellten Mittagessen in der Gastwirtschaft POHLMEIER. Anschließend beteten sie mit unserem Pfarrer Hense in den EMSWIESEN den Kreuzweg, der von kleinen Regenschauern begleitet wurde. Zur Dankandacht versammelten wir uns in der Gnadenkapelle und verabschiedeten uns mit einem Marienlied zur Heimfahrt.
Unterwegs wurde eine Kaffeepause im Tiergarten eingelegt. Nach einigen Regenschauern unterwegs, kamen alle Teilnehmer an der Radwallfahrt gegen 18:00 Uhr wohlbehalten in Stockum an.
Sonntag, den 20. September 2009
führten wir unsere traditionelle TAGESRADTOUR durch. Diese führte uns bei gutem Wetter, über Horst, Westerwinkel und Capelle zum Tagesziel Nordkirchen. Im Pfarrheim von St. Mauritius hielten wir unsere Mittagspause. Im Anschluss daran erklärte uns PF. Hans Gerald Eschenlohe „seine“ Pfarrkirche St. Mauritius. Gegen 15:00 Uhr fuhren alle Radfahrer am Schloss Nordkirchen vorbei, und weiter nach Werne, bis zum Endziel der Tagesradtour in den gepflegten Garten von Hilde und Hermann Klaes. Hier angekommen, ruhten wir uns aus und verbrachte den Rest des Tages und labten uns an Gegrilltem, leckeren Salaten und gekühlten Getränken. Den ganzen Tag über schien die Sonne.
Sonntag, den 04. Oktober 2009
In diesem Jahr feierte die Pfarrgemeinde zum ersten Mal den Erntedankgottesdienst „am Ort des Geschehens“, auf dem Hof der Familie Schulze-Kalthoff an der Mühlenstraße. Die Landmaschinenhalle war innen, ringsum mit Maispflanzen geschmückt. Um den Altar herum, waren die Früchte des Feldes aufgestellt, umgeben von leuchtenden Sonnenblumen. Nach dem Gottesdienst hatten die Besucher die Möglichkeit, den Hof der Familie Schulze-Kalthoff zu besichtigen und sich bei einem gereichten Imbiss zu unterhalten.
Dienstag, den 03. November 2009
waren wir eingeladen, das KAPUZINERKLOSTER in Werne kennen zu lernen. Wie schon erwähnt, besteht dasselbe seit 350 Jahren.
14 Männer und Frauen unserer KAB trafen sich an der Klosterpforte und wurden vom Guardian Pater SUITBERT begrüßt. Wir hörten von ihm von der Geschichte des Klosters: es ist das zurzeit älteste noch bewirtschaftete Kloster der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinz. Augenblicklich wohnen hier 4 Ordensgeistliche und 1 Laienbruder. Sie bemühen sich, die Klosteranlage zu erhalten, in den umliegenden Pfarreien Aushilfe für Gottesdienste zu leisten, in der Barock ausgestatteten Klosterkirche Gottesdienste zu feiern, den Pilgern des JAKOBUSWEGS Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten und die Fußwallfahrt der Werner Pfarreien nach Werl zu betreuen, die im Jahr 2009 zum 333. mal (seit 1677) stattfand.
Im Inneren der Klosterkirche erklärte uns Pater Suitbert die Ausstattung und Entstehungsgeschichte der 3 barocken Altäre. Der Gebetsraum hinter dem Hochaltar dient den heutigen Klosterbewohnern als Gebetsraum. In der Bibliothek bestaunten wir den umfangreichen, zum Teil sehr wertvollen Buchbestand. Wir gingen an den vielen, nicht mehr genutzten Klosterzellen vorbei und kamen zum Eingangsbereich, wo an einer Wand 116 Tafeln angebracht sind, auf denen die Lebensläufe der Guardiane des Klosters von 1659 bis heute aufgeführt sind.
Im Refektorium hörten wir von Pater Suitbert, das in jedem Jahr, am 29. Juli das „PLätzerfest“ als Patronatsfest von Peter und Paul begangen wird. Dabei werden knusprig gebackene Kartoffelpfannkuchen an die zahlreichen Besucher gereicht.
Im großzügig angelegten Klostergarten bedankten wir uns für die lehrreiche Führung von Pater Suitbert und seiner Gastfreundschaft.
Wir wünschen, ihm und seinen Mitbrüdern, dass er noch lange in Werne wirken kann.
Samstag, den 07. November 2009
beteiligte sich unsere KAB St. Sophia an der alljährlichen vom Stadtverband Werne vorbereiteten „ALTKLEIDERSAMMLUNG“, deren Erlös für das Berufbildungswerk der KAB in Menteroda und für die Fischereigenossenschaft in Sri Lanka verwendet wird. Unsere KAB holte aus 7 Stockumer Sammelbezirken die Altkleider ab, die bei Maria Frieden in Container verpackt wurden.
Das diesjährige Sammelergebnis: 14.540 kg Altkleider, für die ein Reinerlös von 2.083.25 Euro erzielt wurden.
Samstag, den 21. November 2009
waren 18 freiwillige Helfer unser KAB dabei den Platz rund um die Kirche vom Herbstlaub und Unrat zu befreien. In diesem Jahr schien die Sonne, während die Arbeiten im vergangenen Jahr bei Schneegestöber durchgeführt werden mussten. Nach getaner Arbeit wurde gegrillt.
Sonntag, den 06 Dezember 2009
kam der Nikolaus, wie in jedem Jahr ins Pfarrheim, und beglückte die Kinder miet einer Tüte voller Süßigkeiten. Bevor der Nikolaus kam wurden Lieder gesungen und Gedichte vorgetragen. Ohne Scheu kamen die Kinder zu Nikolaus und unterhielten sich mit ihm. mit dem Lied „Nikolaus ist ein guter Mann…“ wurde er verabschiedet. Die gut vorbereitete Nikolausfeier stimmte alle Teilnehmer, Großeltern, Eltern, Enkelkinder und Kinder auf die Advent,- und Weihnachtszeit ein.
Samstag, den 02. Januar 2010
Bereits am 02. Januar besuchten die Sternsinger unserer KAB die Familien in den Bauernschaften. Mit dem Fahrer THEO Schlierkamp fuhren sie von Haus zu Haus und sangen das Lied der hl. drei Könige.
Ein besonderer Besuch führte sie, wie in jedem Jahr, zu den im Heimathaus „Alter Bahnhof“ versammelten Mitgliedern des Heimatvereins, die zu Ihrem „Drei Königs- Kaffeetrinken“ gekommen waren.
Die diesjährige Aktion der Sternsinger hatte das Motto: „Hilfe für Afrika“
Der ansehnliche gesammelte Geldbetrag wurde der Pfarrei zur Weiterleitung an das Missionswerk in Aachen übergeben.
Sonntag, den 03. Januar 2009
besuchten 164 Stockumer das in Herbern aufgeführte plattdeutsche Theaterstück „De Antenkrieg“. Dieter Helmig hatte die Eintrittskarten besorgt. ( 6,- Euro). Seit Jahrzehnten führt die Laienspielerschar der KAB Herbern in der Weihnachtszeit ein plattdeutsches Stück in der Aula der „Theodor Fontane Hauptschule“ auf. Alle Laienschauspieler verstanden es meisterhaft, die Zuhörer mit ihrer plattdeutschen Aussprache zu begeistern. Oft wurde sie durch spontane Beifallskundgebungen im Spiel unterbrochen.
Während einer Pause brachten die in traditioneller Verkleidung gekommenen „Dreikönige“ den Zuhörern ein Ständchen und sammelten für die Weltmission. Alles in allem kann man sagen, dass dieser plattdeutsche Abend zum festen Bestandteil zum Jahresprogramm unserer KAB St. Sophia gehört.
Liebe Zuhörer
Sie hörten von mir Kurzberichte über die im Jahr 2009 von unserer KAB angebotenen und durchgeführten Veranstaltungen, die von Ihnen, meine lieben Zuhörer, gut genutzt wurden. Vergessen haben wir nicht, unsere KRANKEN regelmäßig zu besuchen – Unseren Jubilaren mit einem Geschenk für ihre Treue zu unserer Gemeinschaft zu danken – unseren Verstorbenen erwiesen wir während der Trauerfeier unsere letzte Ehre.
Damit diese Dienste reibungslos stattfinden konnten, war es erforderlich, dass unser Vorstand mit allen Vertrauensleuten jederzeit bereit waren, ein jeder auf seine Art, tatkräftig mitzuwirken. Hierfür gilt I h n e n allen, Akteuren und Zuhörern unser ganz besonderer D a n k.
Unser Aller Wunsch für das kommende Jahr 2 0 1 0 soll es sein, gesund und munter zu bleiben, in unseren Familien und Nachbarschaften Freude und Frohsinn zu verbreiten.
D a n n b i s t D u M e n s c h .
Das möge uns gelingen mit unserem Gruß:
G o t t s e g n e d i e c h r i s t l i c h e A r b e i t
Dass uns dies für alle Zukunft gelingt, wünsche ich mit unserem Gruß:
GOTT SEGNE DIE CHRISTLICHE ARBEIT
Albert Rüthers
Schriftführer
Jahresbericht 2008
Jahresbericht 2008 der KAB St. Sophia
Vorgetragen vom Schriftführer Albert Rüthers
auf der Jahreshauptversammlung am 31.Januar 2009
Liebe Frauen und Männer unserer KAB St. Sophia Stockum
Wir kommen aus der Abendmesse hier im Pfarrheim zusammen, um in unserer JVH Rückschau zu halten auf das verflossene Jahr 2008. Meine Aufgabe als Schriftführer (seit 1977) ist es, Ihnen liebe Zuhörer zu berichten, über unsere gemeinsam erlebten Stunden. Sei es in Vorträgen mit zeitnahen Themen – der Zusammenarbeit mit der hiesigen Kolpingfamilie – den Unternehmungen mit unseren Familien – oder den organisierten Ausflügen nah u. fern. Als Erinnerung aus dem Jahresprogramm 2008 folgen meine Kurzberichte.
Samstag, den 02. Februar 2008
Zur JHV am Samstag, den 02.02.2008 begrüßte
unser Vorsitzender, Werner Köster, 72 Frauen und Männer im Pfarrheim und gab die
Tagesordnung bekannt. Er begrüßte alle Teilnehmer und Gäste. Dann stärkten wir
uns am gereichten Imbiss. Wir gedachten unserer im Jahr 2007 verstorbenen
Mitglieder im stillen Gebet. Dann hörten wir die Jahresberichte des
Schriftführers Albert Rüthers und des Kassierers Dieter Helmig.
Mit einem Geschenk und einer Uhrkunde ehrten wir unsere Jubilare:
Ein Ehepaar für 50 Jahre Treue, drei Ehepaare für 40 Jahre und drei Ehepaare für
25 Jahre Treue. Nach einem Erinnerungsfoto begrüßten wir drei Ehepaare als
Neumitglieder in unserer Gemeinschaft.
Die Ergänzungswahlen zum Vorstand ergaben einstimmige Wiederwahl.
Nach der Bekanntgabe für das Jahr 2008 vorgesehene Jahresprogramm beendeten wir
die JHV mit einem Lied und trennten uns mit unserem Gruß
„ Gott segne die christliche Arbeit „
Beim Anschließendem gemütlichen Beisammensein zeigte uns Dieter Helmig noch Fotos von den einzelnen Veranstaltungen im Jahr 2008.
Rosenmontag, den 04. Februar 2008
Nahmen 20 Närrinnen und Narren unserer KAB als
Fußgruppe mit Bollerwagen am Karnevalsumzug in Werne teil.
Ihr Motto lautete: „
Karnevalistische Arbeiterwichtel in Bewegung „
Entsprechend verkleidet wurden über 100 kg Bonbons und ca. 2500 andere
Wurfgeschosse an die Zuschauer verteilt.
Dienstag, den 11. März 2008
sprach Petra Freiberg vom Caritasverband Unna zu
uns über die Aufgaben und Ziele der CARITAS. Das sind z.B. Essen auf Rädern –
ambulantes und betreutes Wohnen – der Unterhalt von Tagesstätten –
Beratungsstellen für Vater, Mutter und Kind – Betreuung älterer Personen ab 75
Jahre, wie Einkäufe, Krankenbesuche oder Trauerbegleitung.
Finanziert wird die Caritas durch Haussammlungen und Mitgliedsbeiträgen.
Mittwoch, den 12. März 2008
wurden wir zum kennen lernen des „Alten- und Pflegeheim am Solebad „ in Werne eingeladen. Frau Lippe führte 14 Teilnehmer durch das neu errichtete Seniorenstift, in dem 76 Pflegeplätze für die Kurzzeit, - oder Dauerpflege vorhanden sind. Der Pflegestufe entsprechend werden die Bewohner in deren Appartements vorbildlich betreut. Neben einem abwechslungsreichen Speisenangebot zu den Mahlzeiten, inklusive aller Diätformen, trägt ein attraktives Freizeitangebot zur Therapie und zur Freizeit der Bewohner bei.
Samstag, den 15. März 2008
kamen 20 Frauen und Männer der KAB und Kolping ins Pfarrheim. Vorgesehen war ein „Einkehrtag“ mit Dechant Heiner Innig und unserem Pfarrer Aloysius. Da Heiner Innig verhindert war, versuchte Pfarrer Aloysius den Tag zu gestalten. Nach einem Gespräch über die Eucharistie trafen wir uns nach dem Mittagessen in der Ida Kapelle zum Gebet und beendeten vorzeitig den Besinnungstag. (Wir waren enttäuscht).
Dienstag, den 15. April 2008
Mit Rundschreiben vom 20.03.2008 wurde zur
Besichtigung der Werkfeuerwehr von RWE und dem Kraftwerk Gersteinwerk
eingeladen. Sage und schreibe 50 Interessenten, Männer, Frauen und Kinder
trafen sich am Werktor der RWE.
Im Schulungsraum der Werkfeuerwehr hörten die Teilnehmer von Josef Runge, dem
Leiter der Werkfeuerwehr, interessante Einzelheiten über die Geschichte, die
technische Ausstattung und den Aufgaben des von Ihm und seinen Kameraden sicher
zu stellenden Feuer- und Katastrophenschutzes.
Nach dem theoretischen Teil wurde den Teilnehmern an praktischen Vorführungen
gezeigt, wie entstehende Brände zu bekämpfen sind.
Nach der Besichtigung der zum Brandschutz erforderlichen Fahrzeuge und Geräte,
wurden die Teilnehmer von Michael Hüttemann durch das Werksgelände geführt,
wobei Ihnen die Funktion der einzelnen Gebäude mit ihren Anlagen, die zur
Stromerzeugung erforderlich sind, erklärt.
Nach der dreistündigen Führung waren alle der Meinung, dass der Strom nicht
einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern das viel Technik und
Zuverlässigkeit der Bediensteten des Kraftwerkes erforderlich sind, damit wir den erzeugten Strom nutzen können.
Sonntag, den 04. Mai 2008
Zum Maigang fanden sich 62 Männer, Frauen und Kinder nach dem Hochamt auf dem Kirchplatz ein. Bei herrlichem Wetter führte Sie der Maigang buchstäblich mit Kind und Kegel in die Kiwitzheide. Nach einer Rast im schönen Garten der Familie Benning, ging es vergnügt weiter bis nach Blasum zur Familie von Anne und Willi Lohmann. Auf dem gepflegten Anwesen wurde den Wanderern kühlende und hochprozentige Getränke gereicht. So gestärkt, ging es frohen Mutes weiter, bis zum Tagesziel, in den Garten von Dirk Benning am Weckermannweg in Stockum. Hier angekommen, verbrachten alle Teilnehmer am Maigang, im Schatten spendenden Zelt und auf dem gepflegten Anwesen, frohe und unbeschwerte Stunden und verzehrten Gegrilltes und kühlende Getränke. Denn es war noch recht warm.
Freitag, den 06. Juni 2008
Pergolafest: Im Frühjahr 1971 (am 03.04. 1971) erbauten wir von der KAB St. Sophia zur Stockumer Dorfverschönerung die Pergola und die Treppe im so genannten „Seniorengarten“. Weil dieses Gemeinschaftswerk allen Beteiligten und den Stockumer Bürgern viel Freude bereitet hat, fassten wir den Entschluss, uns in jedem Jahr hier in gemütlicher Runde wieder einzufinden. Und so trafen wir uns auch in diesem Jahr mit unseren Kindern und Familien bei Spiel und Spaß.
Sonntag, den 20. Juli 2008
Morgens um 05:45 Uhr erteilte Pfarrer Aloysius
auf dem Kirchplatz 20 Teilnehmern an der Radwallfahrt nach Telgte den
Reisesegen. Bei sommerlichem Wetter verlief die Fahrt reibungslos. Nach dem
Frühstück in der Küsterei in Drennsteinfurt und einer Verschnaufpause am
„Tiergarten“ bei Rinkerode kamen alle Teilnehmer rechzeitig in Telgte zum
Hochamt an, das gemeinsam mit den PKW Fahrern gefeiert wurde.
Nach dem Mittagessen, das bei der Gaststätte Pohlmeier als Buffet vorbestellt
war, trafen wir uns in den Emswiesen zum gemeinsamen Kreuzweggebet. Mittlerweile
war es recht warm geworden. Nach dem gemeinsamen Gebet in der Gnadenkapelle,
radelten alle Radfahrer heimwärts.
Beim Gut Merl bei Rinkerode rasteten wir und nahmen an einer im Freien
aufgebauten Kaffeetafel, Kaffee, Kuchen und kühlende Getränke zu uns.
Wohlbehalten kamen alle Teilnehmer, Radfahrer und PKW – Fahrer wieder in Stockum
an.
Samstag den, 09. August 2008
fanden sich 25 Teilnehmer an der Tagesradtour
auf dem Parkplatz am Bürgerhaus ein und fuhren bei sonnigem Wetter los. Sie
fuhren durch den Evenkamp zum Bellingholz und weiter zum Nierstenholz. Dann
durch den schattigen Cappenberger Wald bis zur Mittagspause zur Familie
Brünemann in Bork – Netteberge.
Nach Stockum zurück führte der Weg an der Gaststation vorbei, die
Umgebungsstraße von Werne entlang, zur B54 und weiter „Zum grünen Winkel“ im
Evenkamp, bis alle wohlbehalten in Stockum ankamen. Bei Dieter u. Claudia Helmig
fand im Garten ein gemütlicher Abschluss mit leckeren Grillsachen und selbst
gemachten Salaten statt.
Dienstag den, 02. Oktober 2008
fand die letzte Abendradtour der KAB St. Sophia
Stockum statt.
1979 war es unsere KAB die ihren Mitgliedern abendlich durchgeführte
Fahrradfahrten in die nähere Umgebung von Stockum anbot und durchführte. Seitdem
fanden von April bis Oktober regelmäßig in jedem Jahr bis zu 8 Fahrten im
Abstand von 3 Wochen statt. Zudem in jedem Jahr eine Tagesradtour. Die
Beteiligung an den Fahrten war Dank der guten Vorbereitung und Durchführung
immer recht gut.
In den letzten Jahren jedoch, kamen immer weniger Mitfahrer, bis im letzten Jahr
manchmal nur noch fünf Personen teilnahmen.
Auf Grund dessen, haben wir im Vorstand vereinbart, ab 2009 keine regelmäßig
stattfindenden Abendradtouren anzubieten. (Siehe unser Jahresprogramm 2009)
Wir haben festgestellt, dass weiterhin Interesse an Radfahrten vorhanden ist. Deshalb werden wir künftig die bereits bewährten „Tagesradtouren und Familienradtouren“ anbieten und durchführen.
Wir bitten alle um rege Beteiligung
Sonntag, den 19. Oktober 2008
Zur Busfahrt nach Köln meldeten sich 63
Interessenten an. Um 06:30 Uhr starteten sie bei gutem Wetter von Stockum und
Horst aus in Richtung KÖLN. Hier angekommen waren sie als Gäste beim WDR. Nach
der Führung durch den Sender, sollte der Kölner Dom, der zum Weltkulturerbe
gehört, besichtigt werden. Auf Grund einer Großveranstaltung war dies leider
nicht möglich.
Das für alle Teilnehmer vorbestellte Mittagessen verlief schnell und
reibungslos.
Die Schifffahrt auf dem Rhein war für alle Teilnehmer ein unvergessliches
Erlebnis, dass Sie bei angenehmen Temperaturen erlebten.
Sonntag, den 08. November 2008
wurde die seit 21 Jahren stattfindende
Altkleidersammlung mit den Vereinen des Stadtverbandes so durchgeführt, wie sie
auch organisiert war. Von unseren KAB Fahrzeugen, wurden die Altkleider in den 5
Sammelbezirken, wie in den Vorjahren eingesammelt und zu den Containern
gebracht, die in Maria Frieden für alle Sammelbezirke bereitstanden.
Insgesamt kamen 15.320 kg Altkleider zusammen, die einen Reinerlös von 2274,86
Euro erbrachten. Dieser Betrag wird laut Beschluss der nächsten
Stadtverbandsitzung entsprechend für Menteroda und Sri Lanka aufgeteilt und
überwiesen.
Sonntag, den 09. November 2008
Frühstück im Gemeindeheim! Laut Rundschreiben
vom 11.10. 2008 wurden unsere KAB Familien eingeladen, am Sonntag das Hochamt zu
besuchen und anschließend im Gemeindeheim zu frühstücken.
Fleißige Hände hatten für die 38 Teilnehmer das umfangreiche Frühstück
vorbereitet. In aufgelockerter und fröhlicher Atmosphäre erlebten alle
Erwachsenen und Kinder einmal einen anderen Sonntagmorgen mit Gleichgesinnten.
Alle Teilnehmer genossen einen Sonntag der besonderen Art.
Samstag, den 22. November 2008
Seit 2006 hat sich die KAB bereit erklärt, einmal im Jahr im Herbst das Laub der Bäume ringsum unserer Kirche in Container zu schaffen und den Rasen und die Beete um unsere Kirche „winterfest“ zu machen. So auch in diesem Jahr. Trotz des bereits winterlichen Wetters mit Schneefall, waren genug Helfer unserer KAB zu dieser Aktion gekommen und sorgten für einen blitzblanken Kirchplatz.
Für diese Arbeit gilt unseren Helfern unser aller Dank.
Sonntag, den 14. Dezember 2008
Advents- und Weihnachtsfeier! In diesem Jahr hatten sich nur wenige Kinder zu der oben genannten Feier angemeldet. Trotzdem kam der Nikolaus zu Ihnen. Erstmalig war unser 1. Vorsitzender, Werner Köster, „der heilige Mann“, der die Kinder ermahnte und bescherte. Sein kommen wurde allen Teilnehmern angekündigt, indem sie die Gedichte aufsagten und Lieder sangen. Diese wurden von Gisela Köster mit dem Akkordeon begleitet. Nach der Feier packten die Kinder die reichlich mit Süßigkeiten gefüllten Tüten aus, während die Eltern und Großeltern sich am Kuchenbuffet bedienten und den glücklichen Kindern zuschauten.
Samstag, den 03.Januar 2009
Sternsingen in den Stockumer Bauernschaften. Wie in all den Jahren vorher übernahm unsere KAB das „ Sternsingen“ in den Bauernschaften von Stockum. Als ortskundiger Chauffeur fuhr Theo Schlierkamp die „Heiligen drei Könige“ Josef Herde, Werner Köster und Bernd Niehaus von Haus zu Haus. Von 13:00 – 20:00 Uhr besuchten sie 51 Haushalte, sangen ihr Lied und schrieben das 20+C+M+B09 an die Haustüren und überbrachten die Grüße der Pfarrgemeinde. Als Lohn für ihre Mühen erhielten sie den Betrag von 713,45 € für die Weltmission. (Ein namhafter Betrag wurde am 06.01.09 von der Kaffeerunde des Heimatvereins im Heimathaus „Alter Bahnhof“ gespendet.) Damit unsere Sternsinger die Strapazen überstehen konnten, waren sie alle Gäste zum Abendessen bei Luzie und Rudi Dahlkamp in der Heide eingeladen.
Sonntag, den 6. Januar 2008
Das von der KAB in Herbern aufgeführte Stück „Tratsch im Treppenhaus„ wurde besuchten 163 Stockumer KAB Freunde. Durch viel Angagement der Schauspieler und vieler Helfer hinter der Bühne wurde uns eine besonders gute Darstellung geboten. Trotz der Länge des Stückes kam zu keiner Zeit Langeweile auf. Während der Pause brachten die heiligen 3 Könige ein Ständchen und sammelten Geld für die Mission.
Liebe Zuhörer
Sie hörten von mir die Kurzberichte der im Jahr
2008 durchgeführten Veranstaltungen unserer KAB. Wir stellen fest, dass diese
von Ihnen, liebe Zuhörer sehr gut genutzt wurden. Das ist für uns vom Vorstand
und von allen die zum gelingen der Selben beigetragen haben, die Bestätigung für
Ihre Zugehörigkeit zu unserer KAB.
In diesem Sinne werden wir alle, Sie als Teilnehmer und wir vom Vorstand
mit unseren Vertrauensleuten und freiwilligen Helfern als Organisatoren für ein
anspruchvolles Jahresprogramm 2009 zum Gelingen beitragen.
Zu berichten ist weiterhin von unserer Teilnahme an überörtlichen
Veranstaltungen, z.B. Sitzungen des Stadtverbandes und des Bezirksverbandes, der
Stockumer Kolping Familie und unserer Pfarrgemeinde.
Wir gratulierten unseren Jubilaren für Ihre langjährige Treue, zu deren „runden
Geburtstagen“ und Familienfeiern, wie auch zu deren Silber- und Goldhochzeiten.
Wir besuchten unsere Kranken und erwiesen unseren verstorbenen Mitgliedern
während der Trauerfeier unsere letzte Ehre.
Im Namen unseres Vorstandes danke ich Ihnen allen für Ihre Treue zu unserer
Gemeinschaft.
Mein, und unser aller Wunsch ist für das kommende Jahr, gemeinsam viel erleben.
In unseren Familien, mit unserer KAB, in der Pfarrgemeinde und mit anderen
Vereinen.
Dass uns dies für alle Zukunft gelingt, wünsche ich mit unserem Gruß:
GOTT SEGNE DIE CHRISTLICHE ARBEIT
Albert Rüthers
Schriftführer
Jahresbericht 2007
Jahresbericht 2007 der KAB St. Sophia
Vorgetragen vom Schriftführer Albert Rüthers
auf der Jahreshauptversammlung am 02.Februar 2007
Liebe Frauen und Männer der KAB. St. Sophia Stockum
Nachdem wir gemeinsam die Abendmesse besucht haben, begrüße ich Sie hier zu unser Jahreshauptversammlung 2008.
Meine Aufgabe ist es, alle besonderen Vorkommnisse unserer Gemeinschaft des Jahres 2007 noch einmal im Zeitraffer lebendig werden zu lassen. Es war ein Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm für jeden Teilnehmer: Mit Vorträgen – Fahrten – Festen – Begegnungen – Erinnerrungen an Vergangenes und Raum für Zukünftiges.
Samstag, den 3. Februar 2006
Am Samstag versammelten wir uns hier im Gemeindehaus, wie wir dasselbe künftig nennen sollen. Nach der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Werner Köster, der uns das Programm des Abends mitteilte, stärkten wir uns am gereichten Imbiss.
Zum Beginn des offiziellen Teils der Jahreshauptversammlung erhoben wir uns von unseren Plätzen und gedachten unserer im Jahr 2006 Verstorbenen Mitglieder im stillen Gebet.
Nach dem Tätigkeitsbericht des Schriftführers Albert Rüthers und dem Kassenbericht des Kassierers Dieter Helmig ehrten wir die Mitglieder für ihre langjährige Treue zu unserer Gemeinschaft. Aufgrund der guten Kassenlage überreichten wir der Stockumer Jugendfeuerwehr, dem Förderverein des katholischen Kindergartens und der Messdienergruppe einen Geldbetrag.
Nach dem Vortrag von Manfred Groth von der Verkehrswacht des Kreises Unna zum Thema „ Ältere Menschen im Straßenverkehr“ wählten wir die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Vorstandes, die alle einstimmig wieder gewählt wurden.
Dienstag, den 06. März 2007
Von der DRK Werne sprach Albert Beier zum Thema „ Herzstillstand – Herzinfarkt und Wiederbelebung“. Ausführlich und anschaulich schilderte er uns Vorkommnisse und Verhaltensweisen des täglichen Lebens, wie: Erkennen eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles, -Hilfeleistung bei Unfällen und verkehrsgerechtes Verhalten, speziell älterer Radfahrer. In einem Film der Verkehrswacht sahen wir viele Anregungen zu den vorher behandelten Themen.
Samstag, den 31. März 2007
Einkehrtag der KAB und der Kolpingfamilie. 27 Frauen und Männer der KAB und der Kolpingfamilie kamen ins Gemeindehaus, um sich mit dem Referenten des Tages, Pater Dissel aus Oelde, auf das Osterfest vorzubereiten. Während seiner 40 jährigen Tätigkeit als Pastor, betreute er in seinen Pfarreien KAB Vereine und Kolpingfamilien.
Er führte aus: Christ sein, bedeutete sein ganzes Leben in Dienst anderer zu stellen. Wir müssen bestrebt sein, etwas zu bewegen. Menschen finden, die mit uns gehen. Das haben die Begründer der christlichen Vereine von Kolping und Bischof Ketteler der KAB vorgelebt und zu den Grundsätzen dauerhaft vorgelebt.
Dienstag, den 17. April 2007
Zum Thema Brandschutz im privaten Bereich hörten wir von Josef Runge von der Werkfeuerwehr ausführliches über Verhaltensweisen zur Bekämpfung von Bränden im Haushalt. Anhand von Film, - und Fotoaufnahmen wurde gezeigt, wie Brände entstehen, wie sie verhindert und gelöscht werden können.
Sonntag, den 8. Mai 2007
trafen sich 40 Teilnehmer, Eltern und Großeltern mit ihren Kindern nach dem Hochamt bei Sonnenschein auf dem Kirchplatz zum Maigang. Über den Werthweg wandernd, vorbei an den Firmen Klingele und Hörmann, wurde eine Rast auf dem Gelände der Firma Buse eingelegt, bei der erfrischende Getränke gereicht wurden. Weiter ging es durch die Lippewiesen, den Kanal entlang, bis zum angestrebten Ziel, dem Kirchplatz von St.Sophia. Hier war ein Zelt aufgebaut. In geselliger Runde erlebten alle Teilnehmer einen frohen Nachmittag. Gegrilltes – Pommes und kühle Getränke wurden gereicht.
Sonntag, den 03. Juni 2007
Familientag auf dem Ketteler Hof bei Haltern. Mit Privat PKW machten sich 34 Teilnehmer auf den Weg zum Ketteler Hof bei Haltern. Hier angekommen, vergnügten sich die Kinder den ganzen Tag über auf dem riesigen Gelände, auf dem die unterschiedlichsten Spielgeräte genutzt werden konnten. Zwischendurch kamen die Kinder zu einem Platz, auf dem die Eltern die Kinder mit den mitgebrachten Essen und Trinken versorgten.
Freitag, den 15. Juni 2007
Das traditionelle Pergolafest war für Freitag, den 15. Juni 2007 im Seniorengarten an der Pergola vorgesehen. Wegen der unbeständigen Witterung wurde es jedoch auf den Kirchplatz, vor den Garagen verlegt. Diese Entscheidung war richtig, sodass ein reger Besuch, sowohl der Kinder, wie auch der Erwachsenen zu verzeichnen war. Es wurde ein geselliger Nachmittag für alle Teilnehmer.
Sonntag, den 15. Juli 2007
starteten um 05:45 Uhr 31 Radlerinnen und Radler nach einem kurzen Gebet vom Kirchplatz in Stockum in Richtung Telgte. Bei einer Frühstückspause im Pfarrheim von Drensteinfurt wurden die Wallfahrer, wie in den Vorjahren, von befreundeten KAB Mitgliedern mit Kaffee versorgt. Nach zügiger Fahrt gelangten sie nach einer weiteren Pause am Rande des Tiergartens bei Wollbeck rechtzeitig zum Hochamt in Telgte an. Nach dem vorbestellten Mittagessen im Gasthof POHLMEIER in Telgte, beteten wir in den Emswiesen den Kreuzweg. Nach einer Andacht in der Gnaden Kapelle fuhren wir zurück in Richtung Stockum. Mittlerweile war es 35° Grad geworden. Nach einer Kaffeepause bei Gut BERL im Schatten, gelangten alle Wallfahrer gegen 18:00 Uhr wohlbehalten in Stockum an.
Samstag den, 11 August 2007
Ohne eine Tagesradfahrt im Sommer fehlt uns etwas. Und starteten wir bei Sonnenschein am Vormittag und fuhren über Werne nach Cappenberg. Weiter ging es durch die schattigen Wälder um Cappenberg bis zur Kaffeepause bei Familie Schwipp an der B54 nahe Werne. Hier verschnauften wir und wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Den Rückweg fuhren wir den ganzen Tag bei Sonnenschein um Werne herum bis nach Stockum. Den Rest des sonnigen Tages verbrachten wir im Gerten bei Claudia und Dieter Helmig im Schatten spendenden Zelt. Wir wurden mit geschmackvollen Salaten, Grillwurst und kühlen Getränken verwöhnt.
16. bis 19. August 2007
Seit 1979 bieten wir unseren Mitgliedern alle zwei Jahre eine mehrtägige Busreise an. Mit Rundschreiben vom 28.11.2006 stellten wir allen Interessierten eine Fahrt in den Raum COTTBUS – GÖRLITZ – SPREEWALD zur Anmeldung vor. Mit 39 Fahrtteilnehmern fuhren am 16. August 2007 mit dem Bus der Firma Wiewel nach Cottbus. Hier wohnten wir im 4 Sternehotel RADISON Stadtnah. Von hier aus erkundeten wir in Tagesfahrten die Städte Görlitz und Bautzen.
Bei einem erlebnisreichen Nachmittag mit einer Kahnfahrt im Spreewald erfuhren wir vom Bootsführer, der uns mit dem Kahn durch einen Teil der insgesamt 500 km langen Wasserläufe stakte, bei einer märchenhaften stille, vorbei an Wiesen, Äckern Baumgruppen und Bauernhäusern, viel über den Spreewald, seinen Bewohnern mit ihrem Brauchtum. Am Spreewaldmuseum legten wir zu einer Kaffeepause an und erkundeten die nähere Umgebung. Es war einherrlicher Nachmittag in dieser idyllischen Umgebung.
Von Cottbus aus begaben wir uns am 19. August auf die Heimfahrt, die uns über BERLIN führte. Unser Fahrer, Gerd Schmidt, zeigte uns während einer Stadtrundfahrt viele Sehenswürdigkeiten unserer Hautstadt und gab uns die Gelegenheit bei einem längeren Aufenthalt in Potsdam einen sonnigen Nachmittag in den gepflegten Anlagen zu verbringen. Wir verlebten unvergessliche Tage.
Samstag, den 10. November 2007
Wie in jedem Jahr beteiligten wir uns an der Altkleidersammlung des Stadtverbandes der KAB. Wie in der Vorstandssitzung vom 18.10.2007 festgestellt, holten 13 freiwillige Helfer mit den von den Firmen zur Verfügung gestellten Fahrzeugen über 16 Tonnen Altkleider ab, die einen Erlös von 2.573.56 Euro erbrachten, die an das Weltnotwerk und das Berufsbildungswerk weitergeleitet wurden.
Samstag, den 17. November 2007
Fanden sich 18 freiwillige Helfer unserer KAB zur angesetzten LAUBAKTION an der Kirche ein. Rings um die Kirche und das Gemeindehaus säuberten sie die Flächen von Laub und Unrat. Ca. 10 m³ wurden in den Container gebracht, der von der FA. Feldmann zur Verfügung gestellt wurde. Für die unentgeltliche Arbeit wurde den Helfern Grillwürstchen und Getränke gereicht. Alle Helfer waren begeistert und sind bereit, auch im kommenden Jahr die LAUBAKTION zu wiederholen.
Sonntag, den 02. Dezember 2007
Fuhren 26 Erwachsene und Kinder zur Eissporthalle nach Bergkamen. Hier angekommen, vergnügten sich die Kinder beim Schlittschuhlaufen. Währenddessen ihre Begleiter als Zuschauer ihr Können bewunderten und sie in den Pausen mit Kakao, Muffins und Plätzchen versorgten.
Sonntag, den 09. Dezember 2007
Per Rundschreiben wurde zur Advents,- und Nikolausfeier ins Gemeindehaus eingeladen. Schnell war der mit Tannengrün und Kerzen festlich geschmückte Raum von Kinder und Eltern gefüllt. Bis zur Ankunft des Nikolaus wurden Geschichten vorgelesen, Lieder gesungen und Gedichte aufgesagt.
Als der Nikolaus kam, wurde es still im Raum. Er erkundigte sich bei den Kindern nach ihrem Betragen und bat sie, auch weiterhin ohne Zank und Streit mit den Geschwistern auszukommen. Nachdem der Nikolaus seine Tüten verteilt hatte, verbrachten Kinder und Erwachsene gemütliche Stunden in froher Runde.
Samstag, den 5. Januar 2008
Besuchten „ Die heiligen drei Könige“ unserer KAB die Familien in den Bauernschaften. Wie in den Vorjahren kamen sie zu den Frauen und Männern, die sich im Heimathaus versammelt hatten und brachten ihnen die guten Wünsche zum neuen Jahr. Der bei dieser Aktion gesammelte Geldbetrag kommt den Kindern in der 3. Welt zugute.
Sonntag, den 6. Januar 2008
Für das Plattdeutsche Theater in Herbern besorgte Dieter Helmig 173 Karten, das von der KAB in Herbern aufgeführt wurde. „ WE HÄT DE HÄT „ hieß das Stück. Köstlich amüsierten sich alle Zuschauer über die Darbietungen. Die Darsteller verstanden es meisterhaft, mit der plattdeutschen Mundart das Publikum zu begeistern. Während der Pause brachten die heiligen 3 Könige ein Ständchen und sammelten Geld für die Mission.
Verehrte Anwesende
Nachdem Sie die Kurzberichte der herausragenden Veranstaltungen unserer KAB vernommen haben, stellen wir fest, dass die Durchführung derselben nur möglich war, weil sie gut vorbereitet wurden. Vorstand und Vertrauensleute kamen in vielen Sitzungen zusammen, um einen reibungslosen Ablauf der Aktivitäten zu organisieren. SIE liebe Zuhörer haben uns durch ihre rege Teilnahme am vielseitigen Programm bestätigt, dass wir alle auf dem richtigen Weg sind. Dafür sagen wir allen Beteilligten unseren verbindlichen Dank.
Nicht zu vergessen ist unsere Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen z.B. des Stadtverbandes, und des Bezirks, der Kolpingfamilie und der Pfarrgemeinde.
Wir gratulierten unseren Jubilaren zu deren „runden2 Geburttagen und Familienfeier, wie Silberhoch, - und Goldhochzeiten. Unsere Kranken wurden besucht und wir erwiesen unseren Verstorbenen die letzte Ehre.
Im Namen des Vorstandesdanke ich Ihnen allen für ihre Treue zu unserer Gemeinschaft, dass Sie unsere Veranstaltungen rege besucht haben, dass Sie immer bereit sind, mit uns zum Wohle all unserer Mitbürger im Sinne der Aufgaben unserer KAB mitzuwirken.
Das wünsche ich auch für alle Zukunft mit unserem Gruß:
GOTT SEGNE DIE CHRISTLICHE ARBEIT
Albert Rüthers
Schriftführer
Jahresfahrt der KAB St. Sophia Stockum
Donnerstag, den 16.08.2007 bis Sonntag, 19.08.2007
Donnerstag, 16.08.2007
Anreise nach Cottbus mit Stopp in Dresden
Am Donnerstag den 16,08.2007 begannen wir um 07:00 Uhr unsere Fahrt ab der Sparkasse in Stockum. Fahrer Gerd Schmidt von der Firma Wiewel begrüßte alle Fahrtteilnehmer und wünschte uns eine angenehme Fahrt. Bei Sonnenschein fuhren wir auf der A1 und weiter auf der A44 in Richtung Kassel - Weimar - Cottbus. Gegen 09:00 Uhr bedienten wir uns am Frühstücksbüffet am Bus. Gisela und Werner Köster hatten reichlich für uns gesorgt. Frische Brötchen - gekochte Eier - Käse -Bierknacker - Frikadellen - Weintrauben und duftender Kaffee wurden angeboten.
Die Sonne meinte es gut mit uns und so fühlten sich alle 39 Teilnehmer schnell zu einer lustigen Reisegesellschaft zugehörig. In reibungsloser Fahrt überquerten wir gegen 11:30 Uhr die Fulda und die ehemalige Zonengrenze mit Blick auf Eisenach mit der Wartburg am Horizont. Auf der A4 weiterfahrend, kamen wir um 14:45 Uhr in Dresden an und hielten eine kurze Rast am Dresdner Tor / Theaterplatz. Hier stiegen wir zu einem kleinen Rundgang aus und sahen im Hintergrund die Frauenkirche, die Brühlschen Terrassen, die Hofkirche und die Semper Oper mit dem Reiterstandbild davor, sowie ringsum den Platz die barocken Gebäude Dresdens. Dann fuhren wir noch rund 160 km über die A13 und B96 und kamen gegen 17:30 Uhr in Cottbus, unserem Reiseziel, am Radisson SAS Hotel, in der Nähe des Bahnhofes, an. Schon beim einchecken stellten wir fest, dass wir uns in den nächsten Tagen in einem 4 Sterne Hotel wohl fühlen würden. Das Hotel hat 241 Zimmer, die sehr groß und komfortabel ausgestattet sind. Im 9. Stock befindet sich ein Pool und Fitnessbereich.
Um 18:30 Uhr fanden wir uns im Restaurant "Bistro Arcarde" zum Abendessen ein. Vorzüglich wurden wir während unseres Aufenthaltes in gehobenem Ambiente bedient. Den sommerlich, warmen Abend nutzten wir zu einem Spaziergang durch die Innenstadt von Cottbus, bis zum Alten Markt. Neben gepflegten Getränken kosteten wir Spreewaldtropfen, die uns der Wirt gegen die Mücken empfahl, die uns eventuell am nächsten Tag im Spreewald attackieren würden. Auf jeden Fall haben wir die Tropfen als Vorbeugung zur Abwendung der drohenden Gefahr genossen. Erst gegen 22:30 Uhr trafen wir wieder im Hotel ein. Nach diesem erlebnisreichen ersten Tag unserer Reise, begaben wir uns auf unsere Zimmer und schliefen dem kommenden Tag entgegen.
Cottbus und der Spreewald
Nach einer geruhsamen Nacht im "Radisson SAS Hotel" bedienten wir uns ab 07:30 Uhr im Frühstücksrestaurant "Rotisserien" am reichhaltigen und abwechslungseichen Frühstücksbüffet und stärkten uns für den kommenden Tag. Für den heutigen Tag stand eine Stadtführung in Cottbus, die Fahrt nach Lübben im Spreewald mit längerem Aufenthalt und eine Kahnfahrt auf den Plan.
Um 09:00 Uhr starteten wir mit Gerd, unserem Busfahrer, und Verena, der Reiseleiterin für den heutigen Tag, zur Stadtrundfahrt. Ausführlich hörten wir von Ihr viel Wissenswertes aus der Stadtgeschichte, den historischen Gebäuden und den Bräuchen des Bundeslands Brandenburg, in dem wir waren.
Cottbus liegt 77 Meter ü.N.N. und hat nur noch 103.000 Einwohner, und ist die zweitgrößte Stadt Brandenburgs und liegt an der Spree. Uns ist Cottbus bekannt durch den Zungenbrecher: "Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten". Rings um die Stadt sind riesige Braunkohlefelder. Im Jahre 1156 wird die Siedlung erstmalig erwähnt und entwickelte sich zu einem bedeutenden Ort der Textilherstellung. Nach der Verwüstung im 30.jährigen Krieg siedelten sich PFÄLZER und HUGENOTTEN, die von der Seidenspinnerei, Strumpfwirkerei und der Tabakverarbeitung lebten, an. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Braunkohle des Umlandes im großen Stil abgebaut.
Der Stadtrundgang begann an der Bügerpromenade und führte weiter
durch den Stadtpark zum Klosterkeller am Puschkinpark. (1995 zur
Bundesgartenschau wurden entlang der Spree weitere Parks angelegt. Goethe, -
Elias, und Spreeauenpark).
In der Nähe des Alten Markts, den wir am Vorabend besuchten, besichtigten wir
die dreischiffige Oberkirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist das größte
Gotteshaus der Niederlausitz. In ihr sahen wir den 11 Meter hohen Altar aus dem
Jahre 1664. Nördlich des Alten Markts befindet sich die Wendisch-Kirche (um
1300) und die Franziskaner- Klosterkirche, in der noch bis zur Jahrhundertwende
in sorbischer Sprache gepredigt wurde.
Gegen 11:00 Uhr verließen wir Cottbus und fuhren 32 km bis nach Lübben im Spreewald, unserem eigentlichen Tagesziel. Unterwegs hielten wir auf Anraten der Reiseleiterin, Verena, an der Dorfkirche zu Straupitz an. Sie wurde vom königlich-preußischen geheimen Oberbaurat Karl-Friedrich Schinkel bis 1832 neu errichtet (damals für 2.682 Personen - heute für 2500 Gemeindemitglieder). Die Baukosten betrugen damals 30.000 Taler. Wir ereichten das Innere der total renovierten Kirche über eine üppige Freitreppe. Darüber erheben sich zwei mehrgeschossige Türme. Der Innenraum ist umgeben von drei Rundbogenarkaden, durch die der Innenraum sehr hell erstrahlt. Die hölzerne Kanzel ruht auf einer mächtigen, dorischen Säule. Uns beeindruckten die Malerei in der Apsis und die Orgel. Ferner der Taufstein von 1880 aus Terrakotta, und eine Mutter Gottes Figur in der evangelischen Kirche.
Wir wurden in der Kirche von einem Presbyter geführt, der in uns interessierte Zuhörer fand.
Um 12:00 Uhr verließen wir diesen historischen Ort und kamen in Lübben an, wo für 14:00 Uhr eine Kahnfahrt für uns reserviert war. Mit einer nostalgischen Eisenbahn fuhren wir in die Stadt und machten eine Mittagspause.
Lübben liegt 80 km südlich von Berlin. Das Spreewaldgebiet bildet sich aus 350 Wasserläufen. Rund 1000 km befahrbare Flüsse durchkreuzen die Landschaft. Seit 1991 ist das Gebiet des Spreewaldes Biosphärenreservat der UNESCO. Wir bestiegen zwei reservierte Kähne, die jeweils von einem Fährmann durch das Wasserlabyrinth gestakt wurden. Vorbei in urwüchsiger Natur, mit idyllisch gelegenen Reet gedeckten Häusern, die fast ausschließlich vom Wasser her erreicht werden können. Wir hörten vom Fährmann, dass hier jährlich über 1/2 Millionen Touristen, zu denen ab heute auch wir gehörten, in den Kähnen gestakt wurden, vorbei an urwüchsiger Natur, Äckern , Wiesen, Baumgruppen, Bauerngärten und Gurkenfeldern sowie Obstwiesen. Am Freilichtmuseum "LEHDE" legten wir eine Kaffeepause ein. Unter schattigen Bäumen labten wir uns an Kaffee, Eis und Kuchen. In einem Museum, bestehend aus Wohnhaus, Backhaus und Schweinestall sind heute zu sehen: Kunstgalerie, Blaudrucke, Töpferwerkstatt und Spreewaldtrachten. Bei sonnigen Wetter verbrachten wir diesen geruhsamen Nachmittag und fuhren dann 110 km zurück zu unserem Hotel in Cottbus. Vorbei an endlos scheinenden Getreidefeldern, die schon abgeerntet waren und Maisfeldern in voller Pracht. Hier angekommen, nahmen wir das Abendessen ein, dass uns als Menü serviert wurde. Den Rest des Abends verbrachten wir in der Hotelbar, oder in Gasthäusern in der Nähe des Hotels.
Samstag, den 18.08.2007
Bautzen – Görlitz – Pückler Park
Für den heutigen Tag war die Fahrt nach Bautzen und Görlitz vorgesehen. Weil diese Städte weiter von Cottbus entfernt sind, frühstückten wir ab 07:30 Uhr und starteten bereits um 08:30 Uhr. Während der Fahrt über die B96 die über Hoyerswerda nach Bautzen führt, hörten wir vom mitfahrendem Reiseführer Helmut Tröger geschichtliches über die zu besuchenden Städte. In Bautzen gegen 10:15 Uhr angekommen, hielten wir an der „Gerberbastei“, die 3,5 m dicke Mauern hat und die seit 1913 älteste Jugendherberge Sachsens ist. In dieser sorbischen Stadt der Oberlausitz, am Oberlauf der Spree gelegen, (über 1.000 Jahre alt) wohnen zurzeit 41.876 Einwohner. Die Gebäude der vieltürmigen Stadt stehen auf einem Granitplateau oberhalb der Spree. (Viele Bürgersteige sind mit dicken Granitplatten versehen). Unser erster Halt war auf dem Hauptmarkt, in den 7 Straßen münden, an dessen Nordseite das 1729 – 1732 errichtete drei stöckige, gotisch – barocke Rathaus steht, das von gepflegten Patriziergebäuden umgeben ist. Wir besichtigten den Innenraum der Simultan Kirche St. Peter, die seit 1524 von Katholiken und Protestanten genutzt wird.
Im evangelischen Teil der dreischiffigen Hallenkirche mit dem 85 m hohen Turm befindet sich die Fürstenloge von 1673. Links vom Dom führte unsere Weg zum farbenfrohen Hauptportal des Domstiftes von 1683 und auf den katholischen Friedhof mit Blick auf die Bautzen umgebende hohe Staudtmauer. Auf dem Rückweg zur Innenstadt kamen wir am Wasserturm und am Matthiasturm vorbei. Unser Mittagessen nahmen wir im Einkaufzentrum der Stadt Bautzen ein.
Von 13:00 - !4:00 Uhrfuhren wir weiter nach Görlitz, unserem nächsten Tagesziel. Auch in dieser Stadt der Türme an der Neiße gelegen und an der Grenze nach Polen, mit ihren 67.000 Einwohnern, hörten wir viel aus der Geschichte der 1071 erstmals erwähnten Stadt. Görlitz hat den 2. Weltkrieg beinahe unbeschadet überstanden und hat somit viele zum Teil sehr aufwendig restaurierte Bauten und Straßenzüge aus der Gotik und Renaissance. Wir bestaunten die mit üppigen Fassaden ausgestatteten Häuser auf dem Obermarkt und der Petersstraße.
In der größten, spätgotischen fünfschiffigen Hallenkirche Ostdeutschlands St. Peter und Paul bestaunten wir das Westportal mit den Säulenwänden von 1235. Im Inneren der Kirche fielen uns die goldene Kanzel und das Ratsgestühl von 1695 besonders auf. Als wir die Kirche verließen, beeindruckte uns der mächtige Orgelprospekt. Einige Mitfahrer gingen zu Fuß über die Grenze nach Polen.
Auf der Rückfahrt von Görlitz nach Cottbus legten wir einen Zwischenstopp ein. Nahe von Bad Muskau machten wir bei Sonnenschein einen ausgedehnten Spaziergang im Hermann Fürst Pückler Park, der seit 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und rund 830 ha groß ist. Zu 9/10 liegt er auf polnischer Seite (beiderseits der Nesse). Fürst Pückler ließ den Park von 1815 – 1845 anlegen. Das im Park liegende Schloss wird zurzeit restaurieret.
Erst gegen 18:30 Uhr erreichten wir unser Hotel in Cottbus und nahmen das drei gängige Abendessen ein.
Sonntag, den 19.08.2007
Berlin – Potsdam – Heimfahrt
Der letzte Tag unserer Reise begann mit dem Frühstück im Hotel. Wir verstauten unsere Koffer im Bus und fuhren gegen 08:30 Uhr ca. 100 km bis nach Berlin, wo wir gegen 10:30 Uhr am Gendarmen Markt ankamen, der in der Nähe des Berliner Zoo ist, vor dem sich endlos erscheinende Menschenschlangen bildeten, die den legendär gewordenen Eisbär Knut sehen wollten. Wir versorgten uns inzwischen mit Gebäck und Reiseproviant und benutzen die Toiletten, im Haus der Geschichte, auf dessen Vorplatz ein bronzenes Denkmal von Friedrich Schiller vor dem französischen Dom aufgestellt ist.
Ab jetzt war unser Gerd Schmidt ein kundiger Stadtführer von Berlin. Er erklärte uns alle Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbei fuhren. Wir waren beeindruckt von den vielen restaurierten Gebäuden und Plätzen, die im hellen Sonnenlicht erstrahlten. Wir sahen unter anderem den Potsdamer Platz mit dem imposanten Bahnhof, das Holocaust Denkmal zur Erinnerung an die Ermordung der Juden, langsam fuhren wir am Brandenburger Tor vorbei, dem Berliner Wahrzeichen. Vor dem Reichstag hatten sich lange Schlangen zur Besichtigung desselben gebildet. Im Hintergrund das berühmte Krankenhaus Charite. Weiter fuhren wir entlang der Spree, wo noch ein Original der Berliner Mauer zu sehen war. Unser Blick fiel auf das Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, den sternförmig angelegten Platz mit der 67 m hohen Siegessäule, auf der die Goldene Else thront, gelangten wir zum Bahnhof ZOO, dem roten Rathaus mit dem 74 m hohem Turm, dem Sitz fes regierenden Bürgermeister von Berlin, dem 1963 -1965 erbauten 22 Geschosse hohen Europa Zentrums mit der Ruine der Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche. Es waren schon beeindruckende Monumente die wir aus der Nähe bei Sonnenschein erblickten.
Über den Kurführstendamm fuhren wir nach Potsdamm, wo wir gegen 11:45 Uhr ankamen und bis 13:30 Uhr blieben. Hier hatten wir Gelegenheit, einen ausgedehnten Spatziergang durch die Parkanlagen von Sanssouci zu machen, deren Ausführungen im 18 Jahrhundert von Friedrich dem Großen begannen und im 19. Jahrhundert von Friedrich – Wilhelm IV erweitert und vollendet wurden. Im Mittelpunkt des blühenden Gartens, der terrassenförmig angelegt ist, steht das prunkvolle Schloss Sanssouci und gleich neben an die prachtvolle Bildergalerie mit Gemälden von Rubens, van Dyk und vielen anderen berühmten Künstlern. In der Nähe der historischen Windmühle (1787 – 1791) warteten wir auf den Bus und fuhren über den Berliner – Ring auf die A10 Berlin – Magdeburg – Hannover und weiter auf der A2 und A7 und kamen nach einem längeren Stau gegen 17:00 Uhr an der Raststätte bei Herford an. Von hier aus telefonierten wir nach Hause und erreichten unsere Heimat Stockum gegen 20:25 Uhr, nachdem wir vier Tage ohne Regen, nur Sonne hatten und insgesamt 1.640 km gefahren sind (650 km hin und 650 km zurück). Alle Beteiligten der KAB Jahresfahrt sind sich einig, eine Fahrt erlebt zu haben, die rundum zufrieden stellend durchgeführt wurde.
Besonders zu erwähnen sind: Die Auswahl des Reisezieles, die Vorbereitung für die Durchführung derselben, wie das kräftige Frühstück und die aufmunternden Getränke. Die umsichtige Fahrweise unseres Fahrers Gerd Schmidt, die Unterbringung und Verpflegung im 4 Sterne Hotel in Cottbus, die Reiseleitung während der Ausflüge und das gute Wetter.
Vor allem aber die Harmonie aller Beteiligten während der Reise. Wir sind alle froh, diese schöne Reise erlebt zu haben und wünschen auch weiterhin für alle Zukunft
Gesundheit und Wohlergehen!!!!!! Albert Rüthers Schriftführer
Jahresbericht 2006 der KAB St. Sophia
Vorgetragen vom Schriftführer Albert Rüthers
auf der Jahreshauptversammlung am 03.Februar2006
Liebe Frauen und Männer unserer KAB St. Sophia Stockum
Gern begrüße ich Sie alle im Namen des Vorstandes zu unserer Jahreshauptversammlung, die erstmalig nach langen Jahren, am Samstag nach der Abendmesse ist. Mein nun folgender Bericht soll uns noch einmal all die gemeinsam erlebten Stunden des vergangenen Jahres ins Gedächtnis zurückrufen.
Der Einladung zu dieser Versammlung entsprechend, berichte ich über die Aktivitäten unser KAB im Jahre 2006
Sonntag, den 15. Januar 2006
kamen wir ins Pfarrheim und hielten nach dem gemeinsamen Frühstück Rückschau auf die Ereignisse im Jahr 2005. Nach dem Jahresbericht von Albert Rüthers,. Und dem Kassenbericht von Dieter Helmig, berichtete Reinhard Bergmann vom Bezirksvorstand zum Thema des Jahres: „ Gutes Leben in Gesundheit und Krankheit“
Nach der Ehrung der Jubilare für ihre langjährige Treue zu unserer Gemeinschaft, führten wir die Neu – und Ergänzungswahlen zum Vorstand durch. Das war nicht so einfach, weil Josef Herde nach 28 jähriger vorsitzender Tätigkeit nicht zur Wiederwahl bereit war. Zum 1. Vorsitzenden wurde Werner Köster vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Nach der Frage „Nimmst du die Wahl an?“ teilte Werner Köster uns mit, dass er bereit ist, den Vorsitz unserer KAB zu übernehmen, wenn zwei weitere Vorstandsmitglieder mit ihm die Aufgabe des Amtes erfüllen. So wurde Dieter Helmig und Dirk Benning als gleichberechtigte Vorsitzende für zwei Jahre einstimmig gewählt. Sie nahmen die Wahl an und bilden nun gemeinsam den Vorstand unserer KAB. Die Wahl der anderen Vorstandsmitglieder erfolgte einstimmig. Zum neuen Kassenprüfer wurde Egon Kock gewählt.
Als erste Amtshandlung des neuen Vorstandes wurde der Versammlung der Vorschlag gemacht, Josef Herde zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Mit „ständing ovations“ begrüßten wir unseren 1. Ehrenvorsitzenden Josef Herde, der uns weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht.
Das für das Jahr erstellte Jahresprogramm war allen Mitgliedern mit der Einladung zur Jahreshautversammlung ausgehändigt worden. Die für 2006 vorgesehenen Veranstaltungen wurden besprochen und von allen Teilnehmern angenommen. Zum Punkt „Verschiedenes“ teilte uns Franz Heitbaum mit, dass die Kolpingfamilie Stockum im Jahr 2006 ihr 50 jähriges Bestehen feiert. Er würde sich freuen, wenn auch wir von der KAB tatkräftig zum Gelingen des Festes beitragen.
Reinhard Bergmann bereitet mit den 5 Werner KAB Vereinen des Stadtverbandes, zu dem auch unsere KAB gehört, die Durchführung des Bezirkstages, der am Samstag den 25.03.2006 in Werne stattfindet, vor. Wir sagten unsere Unterstützung zu.
Unser Präses Pfarrer Konrad dreier berichtete uns über die Zusammenlegung der drei Pfarreien, St. Johannes. St. Konrad und St. Sophia, deren äußere Feier am Sonntag, den 11. Juni 2006 in St. Konrad ist.
Nach dem Lied: Kommt, singt eine Lied der Freude….. trennten wir uns gegen 11:45 Uhr.
Donnerstag, den 23. März 2006
Am 23.März kamen 21 Interessenten zur Besichtigung der Firma Baumaschinen Böcker in Werne. Mit dem Werkstattleiter Werner Reckers erlebten wir die Entstehung der weltweit im Einsatz befindlichen Baugeräte, die in Werne von 260 Mitarbeitern, davon 26 Auszubildenden, mit modernster Technik hergestellt werden.
Samstag, den 25. März 2006
wurde der Bezirkstag der KAB des Kreises Coesfeld in den Räumen der Kleingartenanlage „ Am Bellingholz“ durchgeführt. 120 Delegierte aus 31 Ortsvereinen diskutierten mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Dieter Wievelspütz (SPD), Dr. Rolf Brauksiepe (CDU) und Markus Kurth (Bündnis 90/ Grüne) in einem Podiumsgespräch zum Thema Gesundheitsreform „Im Mittelpunkt der Mensch“. Nach dem Mittagessen wurden die Regularien des Bezirkstages durchgeführt. Jahresbericht 2005, Wahlen zur Bezirksleitung und Verschiedenes. Gelobt wurde die präzise Vorbereitung des Bezirkstages, an der auch Frauen und Männer des KAB Stadtverbandes mitgewirkt haben.
Samstag, den 8. April 2006
kamen 25 Frauen und Männer der KAB und der Kolpingfamilie zum Einkehrtag ins Pfarrheim. Pater Suibert von den Kapuzinern gestaltete den Tag. Sein Thema „Haben wir als Kirche noch Zukunft?“ erläuterte er an praktischen Beispielen und stellte fest, dass viele ehrenamtlich tätige Gläubige ihren Dienst für Andere in der Gemeinde verrichten. Nur mit dem Miteinander aller Beteiligten ist es möglich, gesetzte Ziele zu ereichen.
Samstag, den 6. Mai 2006
trafen sich 35 Maigänger am Feuerwehrhaus um bei Sonnenschein die frisch begrünte Natur zu erleben. Buchstäblich mit Kind und Kegel gingen wir am Ferienhof Dahlkamp vorbei bis zum renovierten Marienbildstock am Ostholtweg. Hier angekommen hielten wir eine kurze Amiandacht, und bekamen in der Pause erfrischende Getränke, Käsehäppchen und Räucherendchen gereicht. Gegen 20:00 Uhr kamen wir am Tagesziel, dem Alten Bahnhof am Gersteinwerk an, der das Domizil des Heimatvereins ist. Von Wolfgang Lünig hörten wir viel Neues über die Entstehung des Heimathauses, das vom Bahnhofsgebäude in mühevoller Eigenleistung zur beliebten Begegnungsstätte der Stockumer Heimatfreunde wurde. Den Abend verbrachten wir in froher Runde bei Essen und kühlen Getränken. Es war ein fröhlicher Abend im Kreise unserer jungen Familien mit ihren Kindern.
Freitag, den 16. Juni 2006
hatten wir zum 33. Pergolafest in Folge in den Seniorengarten eingeladen. Nachdem alles zum Fest am Vormittag aufgebaut war, kamen am Nachmittag die Gäste. Eltern mit Kindern, Großeltern, Nachbarn und Freunde unserer KAB. Alle erlebten auf der Festwiese an der Pergola bei Sonnenschein frohe Stunden, bei Spielen für die Kinder, und Speisen und Getränken für Jung und Alt. Die Stimmung hielt bis in die Nacht an. Ein ansehnlicher Erlös wurde für wohltätige Zwecke gespendet.
Sonntag, den 23. Juli 2006
Zu unserer traditionellen Radwallfahrt nach Telgte, starteten wir in den frühen Morgenstunden von der Kirche aus. Nach einer Frühstückspause in dem alten Pastorat von St. Regina in Drensteinfurt, bei der wir mit duftendem Kaffee von Mitgliedern der dortigen KAB versorgt wurden, kamen wir rechtzeitig zum Pilgerhochamt um 10:00 Uhr in Telgte an.
Direkt nach dem vorbestellten Mittagessen in der Gaststätte Pohlmeier beteten wir in praller Sonne den Kreuzweg in den Emswiesen. Nach einer Dankandacht in der Gnadenkapelle begaben sich die Radfahrer auf den Heimweg und kamen nach einer Kaffeepause wohlbehalten gegen 18:00 Uhr in Stockum an.
Samstag den, 12 August 2006
Das herausragende Ereignis im Jahre2006 für unsere KAB war das 75 jährige Jubiläum. Damit dieser denkwürdige Tag entsprechend vorbereitet und durchgeführt werden konnte, wurde rechzeitig ein Festausschuss gebildet. In mehreren Zusammenkünften wurde jede Einzelheit zur Gestaltung des Jubiläums genau geplant. An alle erforderlichen Einzelheiten wurde gedacht, die in der Chronik unserer KAB ausführlich geschrieben sind. Am Jubiläumstag, am Samstag den 12. August begannen die Festlichkeiten mit dem Hochamt um 17:00 Uhr, in dem sich die eingeladenen Vereine mit ihren Bannern um den Altar scharten. Der Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst mit, der Diözesanpräses Günter Kurz hielt die Festpredigt. Mit einem kunstvoll gestalteten Fahnenband, der im Gottesdienst gesegnet wurde, bekam unsere KAB zum 75 jährigen Jubiläum eine besondere Ehrung.
Noch in der Kirche wurden die eingeladenen Gäste, Vereine und alle Vereinsmitglieder und Kirchenbesucher vom Vorsitzenden Werner Köster begrüßt und zum Festakt auf dem Kirchplatz eingeladen. Hier war bei sommerlichem Wetter eine hervorragende Stimmung. Unterhalten wurden die Festteilnehmer vom Spielmannszug Stockum und dem Gesangverein des Gersteinwerkes. Für das leibliche Wohl sorgte ein Stand mit Gegrilltem, ein Bierstand und eine Weinstube, in denen die Bedienung zum Wohle der vielen Gäste von guten Freunden unseres Vorstandes tätig war.
Alles in Allem können wir sagen, dass wir unser 75 jähriges Jubiläum zeitnah und gebührend gefeiert haben, das allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.
Samstag den, 19. August 2006
Mit 20 Radfahrern begann die Tagesradfahrt am Bürgerhaus. Am Dattel - Hamm Kanal entlang fuhren wir ungestört bei sonnigem Wetter bis zur 1. Rast am Wasserschloss Heessen. Nach einem kleinen Imbiss und Umtrunk durchquerten wir den Heessener Wald, vorbei an der Freilichtbühne bis zur Kaffeepause auf dem Anwesen der Familie Büscher. In den gepflegten Anlagen genossen wir ihre Gastfreundschaft, sonnten uns und erfreuten uns an Kaffee und Kuchen. Dann erreichten wir nach 37 Tageskilometern unser Endziel, im Garten von Gisela und Werner Köster in Horst. Die eigens für uns aufgebauten Zelte boten reichlich Platz für einen gemütlichen Abend. Bei kühlen Getränken, Grillspezialitäten und verschiedenen Salaten hatten wir viel zu erzählen. Obwohl ein derber Regenschauer niederging, erreichten wir Stockum am späten Abend mit Blick auf die untergehende Sonne.
Dienstag, den 29. August 2006
Als Ziel für die diesjährig vorletzte Radfahrt hatten Werner und Gisela Köster die Besichtigung der Firma HSG Wahlsysteme in Horst organisiert. Nach der kurzen Rundfahrt um Stockum erreichten wir unser Ziel, die Firma HSG Wahlsysteme Schulze Geiping. In den modern eingerichteten Betriebsräumen hörten und sahen wir viel über die Entstehung, Organisation und Anwendung der bereits in vielen deutschen Städten eingeführten automatischen Wahlsysteme. Während eines Umtrunks stelletn wir Fragen zu dem von unserem Gastgeber erfundenen Wahlsystem.
Sonntag, den 10. September 2006
Unseren neuen Mitgliedern mit ihren Kindern boten wir an diesem Tag die Gelegenheit zu einer Radfahrt, die zum Reiterhof Gripshöver in Werne führte. Bei gutem Wetter erlebten alle Teilnehmer, Erwachsene und Kinder, einen erlebnisreichen vergnüglichen Nachmittag. Die jugendlichen Teilnehmer hatten die Gelegenheit zum Ponyreiten, Pferde striegeln und kleinen Reiterspielen. Nach dem Verzehr von Pommes und Kuchen verging die Zeit in dieser kinderfreundlichen Umgebung viel zu schnell.
Samstag, den 4. November 2006
Der Stadtverband der fünf Werner KAB Vereine hatte an diesem Samstag zur gemeinsamen Altkleidersammlung in Werne und Stockum aufgerufen. Unsere KAB hatte auch in diesem Jahr die Aufgabe, die Sammlung zu organisieren. In mehreren vorausgegangenen Besprechungen wurden alle erforderlichen Einzelheiten der Aktion besprochen. Einteilung der Sammelbezirke, Bestellung und Verteilung der 13.000 Sammeltüten, Organisation der Sammelfahrzeuge und Verhandlungen mit der Firma Schepke über den Preis des Sammelgutes. Nicht zuletzt wurden alle ehrenamtlichen Helfer im Pfarrheim von Maria Frieden mit Essen und Trinken versorgt. Vom Reinerlös der Sammlung wurden 1.400 Euro nach Menteroda und 1.400 Euro nach Sri Lanka überwiesen.
Sonntag, den 5. November 2006
Die Kolpingfamilie feiert ihr 50 jähriges Jubiläum. Unser freundschaftliches Verhältnis zur Kolpingfamilie brachten wir zum Ausdruck, indem wir mit unserem Banner an dem Festgottesdienst teilnahmen, den Pfarrer Hans-Gerald Eschenlohr zelebrierte. Während des Festaktes im Bürgerhaus betreute unsere KAB die Festteilnehmer mit einem Getränkestand.
Sonntag, den 10. Dezember 2006
Am 10. Dezember kam der Nikolaus zu unseren Kindern ins Pfarrheim. Während der besinnlichen Feier wurden adventliche Gedichte vorgetragen und passende Lieder gesungen, die mit Querflöte und Akkordeon begleitet wurden. Der Nikolaus lobte die Eltern, Großeltern und Kinder für ihren Einsatz und verteilte die mit allerlei Süßigkeiten gefüllten Tüten. Bei Kaffee und Kuchen erlebten alle Anwesenden einen schönen Nachmittag.
Am 5.und 6. Januar 2007
Machten sich drei Könige auf den Weg und überbrachten die guten Wünsche der Pfarrgemeinde in die Familien der Bauernschaften. Im Heimathaus Stockum waren sie besonders gern gesehen, weil dort viele Stockumer während einer Feier versammelt waren. Ein ansehnlicher Spendenbetrag konnte für die Aufgaben der Kindermission in aller Welt überreicht werden. Das Motto der diesjährigen Aktion lautet „ Kinder sagen ja zur Schöpfung“
Verehrte Anwesende
Sie hörten meine Kurzberichte der im Jahre 2006 in unserer KAB erlebten Vorträge, Besichtigungen, Feiern, Besinnungstage und Begegnungen mit unseren Mitmenschen. Wir hoffen, das alle Teilnehmer gern gekommen sind und auch n Zukunft unsere Arbeit unterstützen. Denn, um das zu erreichen, war und ist es erforderlich, ehrenamtliche und motivierte Freunde zu finden, die durch ihren uneigennützigen Einsatz zum aller tätig werden.
Nicht umsonst besagt das Logo der KAB „ Katholische Arbeitnehmer Bewegung“.
Und so haben wir im vergangenen Jahr 2006 unsere Kranken besucht, andere Vereine und überörtliche Organisationen unterstützt. Dabei denke ich u.a. an die Großgemeinde Seliger Nikolaus Gross, den Stadtverband, deren Vorsitz wir zwei Jahre inne hatten, die Kolpingfamilie und den Bezirksverband Coesfeld.
Für all diesen Einsatz für unsere KAB sage ich Ihnen allen im Namen unseres Vorstandes ein ganz herzliches Danke Schön und wünsche für die Zukunft für unsere gemeinsame Sache gutes Gelingen.
Albert Rüthers
Schriftführer
Laut Abschrift aus der Chronik der
Pfarrgemeinde wurde der Männer - und Arbeiter (die heutige KAB) unter Rektor
Rentmeister im Jahre 1931 gegründet. 1. Vorsitzender war August Neff, dem Josef
Aschwer, bis zum Verbot und Auflösung des Vereins im Jahre 1935, folgte. Durch
die Gestapo ( geheime Staatspolizei ) wurde das Vereinsvermögen beschlagnahmt
und jegliche Vereinsarbeit unter Strafe verboten. Von dieser Zeit, bis zur
Wiedergründung am 1.Februar 1948 sind leider keine Aufzeichnungen vorhanden.
Am 01.02.1948 fand laut Protokoll die Wiedergründung statt und mit 38 Männern
begann die Vereinsarbeit.
1. Vorsitzender war bis 1955
Heinrich Bracht.
1. Schriftführer war bis 1958 Wilhelm Effgen
1. Kassierer war bis 1970 Heinrich Mürmann
14 Vertrauensleute unterstützten den Vorstand in den Ihnen zugeteilten Bezirken.
In monatlich um 17:00 Uhr stattfindenden Versammlungen wurden aktuelle Themen aus der Wirtschaft, Politik, Kirche, Familie, Arbeit und Gesundheit ausführlich beschrieben und diskutiert. Interessant ist der monatliche Beitrag von 0,50 DM nach der Währungsreform.
Bei der ersten Jahreshautversammlung am 13.02.1949 zählte der Verein bereits 71 Mitglieder. Der Kassenstand betrug 0,46 DM. Mit einem warmen Appell an die Mitglieder um tatkräftige Mitarbeit im neuen Vereinsjahr, schloss die erste Jahreshautversammlung unser KAB.
1955 wurde ein neues Banner angeschafft. In den folgenden Jahren fanden die
Vereinversammlungen im Gasthaus Gersteinwerk statt.
Am 10. Juni 1956 wurde das 25 jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Das Fest
wurde eingeleitet durch eine Generalkommunion aller Männer. Anschließend
vereinigte ein Kaffeetrinken die Jubilare und Männer der KAB.
Ab 1962 fanden die Vorstandssitzungen und Versammlungen in der Gasstätte
Mersmann / Sendermann / Oeser statt.
Ab 1991 bis zum heutige Tage finden die Vorstandssitzungen und
Versammlungen im neuem Pfarrheim (jetzt Gemeindeheim) statt.
Während die "Arbeit" der KAB seit
ihre Wiedergründung im 1948 bis etwa zum Jahre 1972 vordergründig in der
Bildungsarbeit durch Vorträge und entsprechenden Versammlungen zum Ausdruck kam,
wurden die Jahresprogramme in den folgenden Jahren abwechslungsreicher
gestaltet.
Das begann schon 1971 mit den Vorbereitung aller Stockumer Vereine für den
Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Als Beitrag zum Wettbewerb,
errichtete die KAB eine Treppe zum Seniorengarten gegenüber dem Pfarrhaus.
Ebenso wurde in Eigenarbeit eine Pergola im Seniorengarten errichtet. Seitdem
findet im Juni jeden Jahres das Pergolafest dort statt.
Durch die intensive Mitarbeit aller Vereine gewannen die Stockumer die
Goldmedaille.
Gedacht war das Pergolafest für die Familien der Mitglieder um einen vergnüglichen Nachmittag zu verbringen. Schnell entwickelte sich das Pergolafest zu einem wahren Volksfest, an dem viele Stockumer Bürger und Bürgerinnen mit ihren Kindern bis heute bei Spiel und Spass und guter Bewirtung frohe Stunden verbringen
Seit 1971 feierten alle
Stockumer Vereine Karneval im Stockumer Bürgerhaus. Gern denken alle
Beteiligten und Akteure und Zuschauer an diese Zeit zurück.
Um den KAB Mitgliedern nicht nur in Stockum ein Programm zu bieten, fand in
den folgenden Jahren jährlich eine Zonengrenzfahrt, die vom Ost -
Westkreis aus Bochum organisiert wurde, statt. Dabei wurden an zwei Tagen
(Wochenenden) unter sachkundiger Führung Busfahrten zu Genzpunkten der
Zonengrenze durchgeführt. So zum Beispiel in die Lüneburger Heide mit Besuch der
KZ - Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Grenze im Raum Goslar / Duderstatt, sowie
im Raum Fulda / Huenfeld und Ostberlin.
Mit unseren Familien unternahmen wir Busfahrten zu den Karl May Festspielen in Elspe, zum Schaubergwerk in Ramsbeck, zum Schiffshebewerk Henrichenburg, zum Fantasialand bei Brühl, zum Biggesee und der Attahöhle. Zum Kettelerhof bei Lavesum zu Spiel und Spaß, nach Ibbenbühren zum Freizeitpark und was nicht fehlen durfte, am 25.11.1978 mit 60 Fußballfans zur Arena auf Schalke.
Wir boten den Interessierten die Gelegenheit, an Betriebsbesichtigungen teilzunehmen. So bekamen wir Kenntnis und Erfahrungswerte aus dem Arbeitsleben. Wir besuchten die VEW in Stockum und in Üntrop, die Opelwerke in Bochum, die Firma Steinweg und Klingele in Werne,. Die RWE Rhein Braun bei Garsdorf/Köln, die Ruhr Nachrichten in Dortmund und den AKW in Hamm. Die Warsteiner Brauerei und Rohling in Burgsteinfurt, die VEW in Lingen, die Firmen MSM Magnettechnik und Rethmann in Selm. Ein Betonwerk in Runkel und die Hauptpost in Hamm um nur einige zu nennen. Aber auch andere Unternehmen fanden unser Interesse, der Landtag in Düsseldorf, die Bischofsstadt in Münster mit dem Paulusdom, das Kapuzinerkloster und das Heimatmuseum in Werne, sowie das Planetarium in Bochum und die Bereitschaftspolizei in Bork.
Für unser "Seelenheil" finden wir uns mit der Kolpingfamilie in jedem Jahr zum Einkehrtag und Gebet am Gründonnerstag und bei einer Maiandacht ein.
Seit 1991 nehmen 20-40 Radler an der ganztägigen Radwallfahrt nach Telgte teil. Nach 45 km besuchen wir das Pilgeramt und nehmen gemeinsam das Mittageseen ein. Dann beten wir den Kreuzweg in den Emswiesen, und versammeln uns in der Gnadenkapelle "zur schmerzhaften Mutter Gottes" und machen uns anschließend auf den Heimweg. Nach einer Pause bei Kaffee und Kuchen kommen wir gegen 18:00 Uhr in Stockum wieder an.
Während der Advent,- und Fastenzeit gestallten wir für die ganze Gemeinde eine Frühschicht.
Seit 1991 besuchen die Sternsinger unserer KAB ca. 65 Familien in den Stockumer Bauernschaften und überbringen die Grüße der Pfarrgemeinde. Der Spendenerlös wird für die Missionsarbeit gesammelt.
Um unsere Lachmuskeln zum trainieren besorgen wir seit 1986 Karten für das "Plattdeutsche Theater" der KAB Herbern.
Mit den Vereinen des Stadtverbandes der KAB Werne halten wir überörtlichen Kontakt und nehmen an den Bezirkstagen und gemeinsam durchgeführten Aktionen teil. So wurde 1980 im gesamten Stadtgebiet von Werne eine "Altkleidersammlung" organisiert, deren Erlös für die Fischereigenossenschaft in Sri Lanka und das Jugendbildungswerk der KAB in Menteroda gespendet wird.
Nicht zu vergessen ist, dass unsere KAB seit 1980 im Sommer 8 Fahrradfahrten im regelmäßigen Abstand ab 18:00 Uhr in die nähere und auch weitere Umgebung von Stockum anbietet. Zwischen 15 und 30 Männer und Frauen nehmen daran teil und fahren während dessen ca. 25 bis 35 km. Bei einer Tagesfahrt werden die Teilnehmer unterwegs bestens versorgt und zum Abschluss findet in Stockum ein gemütlicher Ausklang statt. Die erste Radtour fand am 29.04.1980 statt.
Wie seinerzeit mit der Kolpingfamilie abgesprochen, organisieren wir alle zwei Jahre eine einwöchige Busfahrt. In dieser Zeit waren wir unter anderem in Prag, Berlin, Straßburg, Budapest, Wien, Sterzing, Dresden, Toskana/Elba, den Masuren und in Thüringen. Während dieser Fahrten festigen wir unser Zusammengehörigkeitsgefühl, erleben gemeinsam gesellige Tage und kundige Führrungen in den besuchten Regionen.
Von allen aus Platzgründen nicht erwähnten Tätigkeiten unserer KAB ST. Sophia Stockum berichtet die umfassend und informierend geführte Chronik, die mehrere Bände umfasst.
Mit 185 Frauen und Männern, die unserer Gemeinschaft angehören, werden wir auch in Zukunft mit unseren Kindern in den Familien, den Nachbarschaften, mit anderen Vereinen und allen Stockumer Bürgern dazu beitragen, ein harmonisches Zusammenleben zum Wohle aller mitgestalten.
Das ist unser Wunsch für alle Zukunft, getreu unserem Wahlspruch:
"Gott segne die christliche Arbeit"
Albert Rüthers
Schriftführer
Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere. Seine Bedeutung drückt sich in seiner Beständigkeit für die individuelle Lebensgestaltung der Menschen aus. Seit 4.000 Jahren prägt die Sieben-Tage-Woche den Lebensrhythmus vieler Völker. Dieser Rhythmus vermittelt den Menschen und den Gemeinschaften eine hilfreiche Beständigkeit. Der Sonntag ist eine frühe soziale Errungenschaft und auch heute als Tag der Ruhe, der Gemeinschaft, der Befreiung von Sachzwängen, Fremdbestimmung und Zeitdruck unverzichtbar.
Gesetze schützen den freien Sonntag
Der Gesetzgeber hat diesem Umstand Rechnung getragen: Artikel 140 Grundgesetz in Verbindung mit Artikel 139 Weimarer Reichsverfassung schützt die Sonntage und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung.
Schleichende Aushöhlung der Feiertagsruhe
Immer stärker verbreitet sich jedoch inzwischen die Neigung, die wirtschaftlichen Interessen und die ökonomische Betrachtungsweise absolut zu setzen und ihnen alle Dimensionen des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens unterzuordnen. Dadurch geraten die Sonn- und Feiertage als Perioden der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung stark unter Druck. Seit Jahren vollzieht sich eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Bereiche werden für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen vereinnahmt.
Die Novellierung des Arbeitszeitrechts im Jahr 1994 bedeutete den ersten großen Einschnitt. Damit wurden die Möglichkeiten zur Sonntagsarbeit im Bereich des produzierenden Gewerbes, des Handels, der Banken, der Versicherungen und der sonstigen Dienstleistungen erheblich erweitert.
Außerdem wurde bei der Neuregelung des Ladenschlussgesetzes das Arbeitszeitgesetz so geändert, dass das Herstellen, Ausfahren und Verkaufen von Backwaren für die Dauer von drei Stunden am Sonntag erlaubt ist.
Im Zuge der europaweiten Einführung des Euro haben die Banken – mit dem Argument der europäischen Vereinheitlichung – durchgesetzt, dass bestimmte Arbeiten an sämtlichen Feiertagen mit Ausnahme des 25.12.und des 1. 1. zulässig sind. Seit 1.1.1999 enthält das Arbeitszeitgesetz eine entsprechende Regelung.
Mit der Liberalisierung des Ladenschlusses haben im Handel in den letzten Jahren verkaufsoffene Sonntage inflationsartig zugenommen.
In den Bundesländern verstärkt sich die Tendenz, rein werktägliche Tätigkeiten auch an Sonn- und Feiertagen ausdrücklich zuzulassen.
Die Fußball-Weltmeisterschaft ist als Probelauf für die Zulassung von Ladenöffnungen an Sonntagen im Handel genutzt worden.
Einige Bundesländer haben angekündigt, die Öffnung der Ladengeschäfte zum Verkauf an Sonntagen grundsätzlich zu ermöglichen, nachdem im Zuge der Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz beim Ladenschluss vom Bund auf die Länder verlagert worden ist.
Bei jeder weiteren Liberalisierung des Sonn- und Feiertagsschutzes wurde und wird von den Initiatoren ins Feld geführt, es handle sich nur um Ausnahmen für einen eingegrenzten Bereich, die kaum ins Gewicht fielen. Das verfassungsrechtlich gewährleistete Regel-Ausnahme-Verhältnis von Ruhe und Arbeit wird durch ökonomische Gründe jedoch immer mehr zur Disposition gestellt.
Geltendes Recht wird in Frage gestellt
Die Lockerung des Sonn- und Feiertagsschutzes bedeutet einen erheblichen Einschnitt. Immer mehr Tätigkeiten, die rein werktäglicher Natur und somit an Sonn- und Feiertagen vom Grundsatz her nicht erlaubt sind, werden ausdrücklich zugelassen. In vielen Fällen gehen der Zulassung Verstöße gegen Verbote voraus, durch die das geltende Recht in Frage gestellt werden soll. Als Problem erweist sich für die Zukunft vor allem die Frage der Gleichbehandlung: Wenn der Sonntagsschutz in einzelnen Wirtschaftsbereichen gelockert wird, muss klar geregelt sein, dass die Lockerung auf diese Sektoren beschränkt bleibt.
Wir sind inzwischen an einem Punkt, an dem alle gesellschaftlichen Kräfte in unserem Lande gebündelt werden müssen, um der Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes endlich ein Ende zu setzen.
Ein gemeinsamer Ruhetag ist wichtig!
Der Sonntag verkörpert traditionell die Freiheit des Menschen von einer rein ökonomisch orientierten Lebensweise. An diesem Tag steht einmal nicht im Vordergrund, was ein Mensch leistet. Vielmehr geht es um das, was jeder zu einem Leben für sich und in der Gemeinschaft mit anderen benötigt. Die Sonn- und Feiertage sind ein zentrales Moment in der Zeitorganisation von Staat und Gesellschaft und schaffen einen verbindlichen Ordnungsrahmen für den kollektiven Zeitrhythmus in allen Lebensbereichen. Durch den Begriff „seelische Erhebung“ statuiert die Verfassung ein grundsätzliches Arbeitsverbot an diesen Tagen. Über die bloße Unterbrechung des Arbeitsrhythmus hinaus ist eine Ausgestaltung des öffentlichen Lebens gefordert, die auch positiv zu dieser Erhebung befähigt.
Das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Erholung, Muße und Freizeit lässt sich nur in einer für alle gemeinsamen Ruhezeit befriedigen.
Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz dient der humanen Qualität unserer Gesellschaft.
Der Sonntag schützt den Menschen, die Familie, die gottesdienstliche Feier und die persönliche Gestaltung von gemeinsamer freier Zeit.
Er verschafft allen die notwendige Zeit der Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Das Erleben gemeinsamer freier Zeit in den Familien, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, das Engagement im Ehrenamt ist auf freie Sonn- und Feiertage angewiesen.
Der recht verstandene Sonntag setzt ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie, die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.
Der verfassungsrechtliche Schutz des Sonntags drückt eine Priorität aus, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bewähren hat. Angesichts des wachsenden Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag als ein Tag der Ruhe und des bewussten Andersseins für die Menschen nötiger denn je.
Dass eine ganze Gesellschaft zur selben Zeit gemeinsam innehält, ist alles andere als unzeitgemäß. In einer immer hektischer werdenden Zeit ist der Sonntag auch wegen seiner langen Tradition eine Institution, die auf eine weitere Zukunft bauen kann.
Arbeitszeiten werden immer flexibler
Flexible Arbeitszeitformen haben das Alltagsleben der Beschäftigten und derer Familien nachhaltig verändert. Immer mehr Menschen müssen sich in ihrer Arbeitszeit den Wünschen ihrer Arbeitgeber bzw. der Auftragslage und den schwankenden Kundenfrequenzen anpassen. Das gilt für das produzierende Gewerbe genauso wie für den Einzelhandel oder die Freizeitindustrie. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes, die auf Daten des Jahres 2004 basiert, spielt die ständige oder regelmäßige Wochenendarbeit die größte Rolle. Die Sonn- und Feiertagsarbeit hat insbesondere bei den weiblichen Beschäftigten erheblich zugenommen. Zwölf Prozent aller Erwerbstätigen leisteten im Jahre 2004 regelmäßig Sonn- und Feiertagsarbeit. (vgl. Statistisches Bundesamt, Leben und Arbeiten in Deutschland-Mikrozensus 2004)
Wird der Sonntag zunehmend von der werktäglichen Geschäftigkeit erobert, so ist er für den Menschen als rhythmisch wiederkehrender Zeitanker des gesellschaftlichen Lebens verloren.
Eine erneuerte Sonntagskultur bekräftigen!
Im Bestreben, den Sonntag als Grundlage für eine humane Gesellschaft zu erhalten, fordern wir ausdrücklich den Schutz der Sonn- und Feiertage und die Gewährleistung des Wochenrhythmus zwischen Sonn- und Werktagen.
Die Gesetzgeber auf Bundes, Landes- und kommunaler Ebene müssen sicherstellen, dass der Sonntag im sozialen Zusammenleben seiner Zweckbestimmung entsprechend als Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung erhalten bleibt und der Sonn- und Feiertagsschutz neu bekräftigt wird.
Es dürfen keine weiteren gesetzlichen Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsschutz auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene zugelassen werden.
Beim Ladenschluss muss eine bundeseinheitliche Regelung den Sonn- und Feiertagsschutz sicherstellen.
Die
bestehenden Vorschriften zum Sonn- und Feiertagsschutz müssen in der Praxis
effektiv kontrolliert, etwaige Verstöße durch die zuständigen Behörden
konsequent geahndet werden.
Unser Engagement steht im Zeichen der Bekräftigung einer erneuerten Sonntagskultur, die auf einen breiten Konsens in unserer Gesellschaft bauen will. Es geht darum, den kulturellen Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe um der Menschen willen zu erhalten und den Menschen eindeutig in den Mittelpunkt allen Wirtschaftens zu stellen. Die Respektierung des Sonntags spiegelt die Wertordnung einer Gesellschaft sowie jener Akteure, die sie maßgeblich gestalten können. Wir alle stehen in der Verantwortung, uns für den Erhalt des Sonntags zum Wohle einer humanen Gesellschaft einzusetzen.